*Aktualisiert* Tödlicher Verkehrsunfall bei Wietze

Polizei + Feuerwehr Von Redaktion | am Mi., 01.11.2017 - 20:42

WIETZE. Heute Nachmittag gegen 16:20 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 214 zwischen Jeversen und Marklendorf ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem die Fahrerin eines VW Golfs tödlich verletzt wurde. Wir berichteten in unserer Facebook-Ausgabe.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge war die Frau mit ihrem VW Golf von Jeversen nach Marklendorf unterwegs, als sie aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte der Notarzt nur noch den Tod der Frau feststellen.
Während der Verkehrsunfallaufnahme und den Ermittlungen an der Unfallstelle, an der auch ein Sachverständiger beteiligt war, wurde die Bundesstraße voll gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet.

Einsatzbericht Feuerwehr

Den ersten Einsatzkräften bot sich folgende Lage: Ein VW Golf stand nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Baum quer auf der Fahrbahn, dass Fahrzeug wies massive Deformierungen im Frontbereich und insbesondere auf der Beifahrerseite auf. Die Fahrzeugführerin wurde beim Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Notärztin des Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod feststellen. Da es nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch weitere Personen im Fahrzeug befunden haben, wurde das angrenzende Feld sowie ein Waldstück durch die Einsatzkräfte durchsucht. Dabei kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz.

Nach Befragung der Unfallzeugen konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, die Fahrzeugführerin war alleine im Fahrzeug unterwegs. Im weiteren Verlauf wurde ein Entstehungsbrand im Motorraum mit Wasser und Schaum abgelöscht. Weiterhin mussten großflächig ausgelaufene Kraft- und Betriebsstoffe mit Ölbindemittel gebunden werden.

Um die Spuren zum Unfallhergang aufnehmen zu können, wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Für dessen Arbeit wurde die Unfallstelle aufgrund der einbrechenden Dunkelheit weitläufig ausgeleuchtet. Für die Reinigung der Straße wurde die zuständige Kreisstraßenmeisterei aus Celle angefordert. Eine Notfallseelsorgerin wurde ebenso angefordert.

Zur Unfallursache können bisher keine Angaben gemacht werden, diese wird durch die Polizei ermittelt. Im Einsatz waren fünf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Wietze und Jeversen mit insgesamt 28 Einsatzkräften. Weiterhin waren mehrere Streifenwagen der Polizei, ein Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber, die Notfallseelsorge und ein Bestattungsinstitut vor Ort. 



Text: Torsten Beyersdorff, Presseteam Feuerwehr Wietze
Foto: Heiko Thies, Gemeindepressewart
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