Aller-Radweg ab 11. Mai gesperrt – Start des Brückenneubaus am 17. Mai

Verkehr Von Redaktion | am Do., 06.05.2021 - 19:02

CELLE. Kommende Woche, am 11. Mai muss der NLWKN die Wehranlage südlich von Osterloh im Landkreis Celle und den Bereich um das Baufeld, also auch den Aller-Radweg, komplett für Fußgänger und Radfahrer sperren. Für Radfahrer werde eine Umleitung von Osterloh nach Oppershausen eingerichtet. Ab dem 17. Mai 2021 beginnen auch die Arbeiten zum Bau der Geh- und Radwegbrücke. Der NLWKN schreibt dazu, unzensiert und unkommentiert:

Südlich von Osterloh verhindert eine Wehranlage die ökologische Durchgängigkeit der Aller. Die seit Ende Februar laufende Renaturierungsmaßnahme des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) soll diese wiederherstellen. Unter anderem wird der alte Fließgewässerabschnitt durch den Anschluss eines Altarms reaktiviert. Ab dem 11. Mai 2021 muss der NLWKN das Wehr und den Bereich um das Baufeld, also auch den Aller-Radweg, komplett für Fußgänger und Radfahrer sperren. Für Radfahrer wird eine Umleitung von Osterloh nach Oppershausen eingerichtet. Geplant ist, dass die Arbeiten bis Ende Juli fertiggestellt sind.

Aktuell sind die ersten Riegel eingebaut, die grobe Struktur des späteren Gerinneverlaufs ist mittlerweile im Gelände erkennbar. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde eine Steinschwelle in die Aller geschüttet, die die Staulinie des Wehres ins Oberwasser verlagert. Somit ist der Wasserstand der Aller im Bereich der Maßnahme reduziert, ebenso der Grundwasserstand.

Ab dem 17. Mai 2021 beginnen die Arbeiten zum Bau der Geh- und Radwegbrücke. Diese gewährleistet nach der Fertigstellung der Maßnahme weiterhin die Überquerung des neu angeschlossenen Altarms für Fußgänger und Radfahrer.

Das Gesamtprojekt beinhaltet den Bau eines sogenannten Raugerinnes, ein fischpassierbarer Gewässerabschnitt, der beckenförmig aus 14 Querriegeln mit Natursteinen besteht. Das Raugerinne verbindet auf kurzer Strecke zwei Gewässerstrecken mit unterschiedlichen Wasserspiegellagen und ermöglicht den Fischen, trotz des in diesem Abschnitt stellenweise schneller fließenden Wassers, die Wanderung. Gefördert wird die Maßnahme im Rahmen des ELER-Programms (Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) mit 1,9 Millionen Euro.