Neue Allgemeinverfügung - Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 25.000 Euro

Politik Von Extern | am Mo., 23.03.2020 - 17:46

CELLE. Das Niedersächische Sozial- und Gesundheitsministerium hat gestern auf der Grundlage der Beschlüsse der Landesregierungen und des Bundes eine Allgemeinverfügung erlassen (CELLEHEUTE berichtete). Darauf weist heute auch der Landkreis Celle hin - in der aktuellen Meldung heißt es, unzensiert und unkommentiert:

Die Allgemeinverfügung sieht wegen der Corona-Pandemie ein umfangreiches Kontaktverbot vor und regelt die Beschränkung von sozialen Kontakten. Sie umfasst unter anderem die Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum, der Beschränkung auf eine Höchstzahl von zwei Personen und die Schließungen von weiteren gewerblichen Einrichtungen.

Unter anderem geschlossen bleiben müssen demnach ab sofort zunächst bis zum 18. April Frisöre, Tattoostudios, Nagelstudios und Gartenbaumärkte. Gartenbaubetriebe können bei Kunden weiter arbeiten. Physiotherapeuten müssen ebenfalls schließen, es sei denn eine Behandlung ist durch ärztliche Bescheinigung als unaufschiebbar eingestuft. Optiker und Hörgeräteakustiker können geöffnet bleiben. Baumärkten ist die Abgabe von Gütern an private, also nicht gewerbliche Kunden untersagt. Die Gewerbekunden müssen eine Bescheinigung vorlegen.

Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Die Polizei und der Landkreis Celle werden die Einhaltung überprüfen. Die gesamte Verfügung können Sie hier anschauen.

Die Kreisverwaltung ist weiter arbeitsfähig, hat aber die Besucherkontakte eingeschränkt. Bürgerinnen und Bürger, die ein Anliegen haben, sollen möglichst über E-Mail, Post oder per Telefon (05141/916-0) kommunizieren. Besuche müssen vorher abgestimmt werden.

Weitere Informationen zur aktuellen Situation gibt es auch auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) und auf den Seiten des Gesundheitsamtes Celle (https://www.landkreis-celle.de/kreisverwaltung/gesundheitsamt/aktuelles-aus-dem-gesundheitsamt.html)