"Als seien unserer Herzen zu Stein geworden" - Reaktion auf Offenen Brief

Leserbeiträge Von Extern | am Mo., 22.11.2021 - 15:03

Tina Hartmann aus Hannover schreibt zum CELLEHEUTE-Beitrag "Offener Brief: "Schikane und Diskriminierung am AKH gegenüber Mitarbeitenden"

"Liebe Celleheute-Redaktion, ich danke Ihnen sehr dafür, dass Sie den Offenen Brief einer Krankenhausmitarbeiterin/ eines Krankenhausmitarbeiters veröffentlicht haben. Ein Brief, der ins Schwarze und direkt ins Herz trifft. Ein Brief, der exakt belegt, wie es um unsere Gesellschaft steht - und nicht nur das, auch, um unsere Menschlichkeit.

Ich bin zutiefst erschüttert über das, was seit knapp zwei Jahren in diesem Land, ja weltweit geschieht. Es ist kaum noch in Worte zu fassen, wie menschenverachtend agiert wird - und wir machen mit. Es ist, als seien unsere Herzen zu Stein geworden.

Wir haben die Senioren weggesperrt ohne sie zu fragen, viele sind nicht nur allein vor sich hin vegetiert, sondern auch in Einsamkeit und Isolation gestorben. Wir haben Existenzen vernichtet, ohne alternative Wege in Betracht zu ziehen, sondern wir haben das dekadente, gebetsmühlenartig wiederholte "alternativlos" der Bundesregierung geschluckt. Uns haben zahlreiche Suizide, auch von Kindern (!), nur peripher tangiert. Kollateralschäden halt.

Die Kinder und Jugendlichen! Wer von uns kann noch in den Spiegel schauen? Wir Erwachsenen müssten unsere Leben geben, um die der Kinder zu schützen. Stattdessen verlangen wir von ihnen im übertragenen Sinne, ihre Leben, ihre Freude, ihre Jugend für uns aufzugeben. Die psychischen Folgen für die Kinder sind nicht einmal erahnbar. Was tun wir ihnen bloß an?

Kommen wir zu den Pflegekräften. Einen solchen Beruf über Jahre auszuüben, setzt ein großes Herz, große Empathie, große Hingabe und die Bereitschaft, viel von sich selbst zu geben und viel Leid von anderen zu übernehmen voraus. Der Dank an diese Menschen, den die Gesellschaft bereit ist, zu geben, ist nicht groß. Im Einzelfall sicherlich, aber die allgemeine Wertschätzung, die Unterstützung, die Bezahlung, die Ausstattung, auch personell, blieb seit Jahren auf der Strecke. Dann kam in Corona-Zeiten der Gedanke auf, auf den Balkonen stehend zu klatschen. So albern ich es fand, war doch der wichtige und überfällige Schritt, der damit verbunden war, uns in Erinnerung zu rufen, wer uns versorgt, wenn es uns schlecht geht, wer Fürsorge leistet, wer die Hand hält, wer wichtige Entscheidungen trifft für unser Wohlergehen, wer auch stinkende, eitrige Wunden versorgt, wer Bettpfannen entsorgt, wer uns nachts wieder ins Bett hebt, wenn wir auf den Boden gefallen sind. Wertschätzung, Dankbarkeit und Respekt sind angebracht!

Und einige von uns erdreisten sich jetzt, diesen Menschen, die das alles für uns tun, vorschreiben zu wollen, was sie mit ihrem Körper tun sollen? Für uns alle, ohne, dass wir Familie, Freunde, Bekannte sind, unabhängig davon, ob wir dick, dünn, Raucher, Nichtraucher, gepflegt oder ungepflegt, schwarz, weiß oder kariert sind. Die das alles für uns tun. Wir erdreisten uns, diesen Menschen vorschreiben zu wollen, was sie mit ihrem Körper tun sollen? Das sie an einer noch in der Studie befindlichen Gentherapie teilnehmen sollen?

Ich bin fassungslos und ich schäme mich zutiefst für dieses Land, dass Menschen, die ein solches Ansinnen auch nur überlegen, keinen Einhalt gebietet und Menschen, die ein solches Ansinnen aussprechen und einfordern, nicht zum Teufel jagt. Vom Teufel besessen scheint der eine oder andere zu sein. Und die Masse der Menschen scheint mir wie in Hypnose zu sein, unfähig, dass eigene Verhalten noch zu reflektieren.

Ich bin zutiefst getroffen. Ich frage mich, unter welchen Menschen ich lebe. Und ich verstehe jetzt Geschichte.

Ich kann nur hoffen, dass wir alle uns wieder im Herzen verbinden und darüber erkennen, wie wir zueinander stehen sollten. In Menschlichkeit. Ein jeder von uns ist für sich selbst verantwortlich. Als nächstes sollten wir uns schützend vor Kinder, Jugendliche und Ältere stellen. Und wenn wir das alles getan haben, dann können wir hoffen, dass andere auch uns etwas Gutes tun und uns unterstützen. Mehr nicht. Das bedeutet auch erwachsen sein. Für sich selbst Verantwortung übernehmen und nicht von anderen zu erwarten, ihr Leben aufzugeben, umzustellen, gar zu ruinieren, um mir die Verantwortung für mein Leben abzunehmen.

Diese Gesellschaft fordert ständig, aber sie gibt kaum noch. Sie ist vom Weg abgekommen. Nicht, weil sie böse ist, böse sind einzelne Menschen, die dies initiieren. Die Gesellschaft ist geschickt durch psychologische Kriegsführung mit Propaganda, Drohungen, Verwirrung, Panik- und Angstschüren einem entsprechenden Vokabular, der gezielten Spaltung, Zuckerbrot und Peitsche in einen Zustand versetzt worden, der sie zu einer unreflektierten, gehorsamen, rücksichtslosen angstgetriebenen Masse degradiert hat. Die Selbstreflektion ist abhanden gekommen.

Ich bete, dass wir uns alle unserer Menschlichkeit und unserer Herzen erinnern und uns wieder miteinander verbinden und dass wir erkennen, dass wir nun dann stark sind.

Ich wünsche mir sehr, dass wir einen verantwortungsvollen Umgang mit dem SARS-COV-2-Virus und einer möglichen Erkrankung daran finden. Dass wir ALLE Möglichkeiten ausschöpfen:

- die Vorsorge über ein starkes Immunsystem dank ausreichend Vitaminen, Bewegung, frischer Luft, verantwortungsvoller sozialer Kontakte, einer positiven Lebenseinstellung - und heraus aus der Angst, hinein in die eigene Kraft, denn wir haben sie!

- die frühzeitige Behandlung unter ärztlicher Aufsicht mittels entsprechender Vitamine/ Medikamente (einige afrikanische und südamerikanische Länder, aber auch einzelne Regionen in Indien haben Presseberichten zufolge große Erfolge durch den Einsatz des seit Jahrzehnten auf dem Markt befindlichen Medikaments Ivermectin zu verzeichnen und es gibt demnach weitere hoffnungsvolle, bereits erfolgreich erprobte Behandlungsmethoden - wir sollten sie nutzen!)

- den verantwortungsvollen, aufgeklärten Umgang mit der aktuellen Impfung, die in Fachkreisen offiziell als Gentherapie bezeichnet wird. Was auch bedeutet, dass wir reflektieren, dass es sich um eine noch mitten in der Studie befindliche neuartige, in die natürliche Funktionsweise des Körpers eingreifende Medikamentation handelt, deren Langzeitfolgen noch nicht bekannt sein können. Das Risiko-Nutzen-Profil ist ein sehr individuelles und es ist eine persönliche Entscheidung, der Pharmaindustrie und den befürwortenden Ärzten und Politikern diesen Vertrauensvorschuss entgegen zu bringen. Dies ist eine individuelle Entscheidung. Jeder Mensch wird für sich die richtige Entscheidung treffen, wenn er dies bewusst und aufgeklärt tut.

- die Rückbesinnung auf das, was die offiziellen Zahlen/ Berechnungen besagen, nämlich dass wir im Schritt eine 99%-ige Überlebenschance haben, sofern wir an Covid-19 erkranken. Achtsamkeit ist geboten, Rücksicht und Vorsicht, aber Angst und Panik schwächen uns nur, weshalb die nüchternen Fakten so wichtig sind um unsere Emotionen in ruhigere Bahnen zu lenken und unsere Ängste sich nicht ein falsches Ventil suchen und sich gegen andere Menschen richten, was wir im Grunde unseres Herzens nicht möchten.

- wir wieder in die Ruhe und innere Stärke kommen. Es ist schwer, aber so wichtig.

Es ist das Gesetz der Resonanz, was ich aussende, kehrt zu mir zurück. Ich kann für mein Leben nur Glück, Frieden, Gesundheit, Selbstbestimmung und Freiheit erwarten, wenn ich bereit bin, dies auch meinem Nächsten zuzugestehen.

Nochmals meinen Dank für die Veröffentlichung dieses wunderbaren, ehrlichen und zutiefst nachdenklich machenden Briefes! Ich bete, dass er zu den Herzen vieler Menschen vordringt."