CELLE. Hat das Warten ein Ende? Seit fünf Jahren stockt der Weiterbau des dritten Bauabschnitts der Ostumgehung Celle. Der niedersächsische Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann brachte heute Neuigkeiten zur Besichtigung des dritten Bauabschnitts an der B 214 mit. Zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, Vertretern der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Bauaufsichtsbehörde Celle verkündete der Landtagsabgeordnete den Weiterbau der Ostumgehung Anfang 2019.

„Der erste Spatenstich soll Anfang 2019 gesetzt werden. Die Landesregierung ist fest entschlossen, die Umgehung so schnell wie möglich fertigzustellen“, so Althusmann. Ein Brückenbau über die B 214 solle die aktuelle Verkehrslage in Celle verbessern und die Bürger der Stadt Celle somit entlasten.

Für den dritten Bauabschnitt, welcher lange Zeit im Planfeststellungsverfahren steckte, hätten im Vorhinein mehrere Maßnahmen bewältigt werden müssen. So sollen nötige ökologische Habitate für Tiere geschaffen worden sein – darunter eine Anlage von Rebhuhn-Streifen, die Schaffung von Fledermausquartieren sowie Anlagen von Blänken und Kleingewässern.

Außerdem hält es Althusmann für wahrscheinlich, dass im Jahre 2019 ein Beschluss über das derzeitige Planfeststellungsverfahren des vierten Bauabschnitts der Ostumgehung erarbeitet werde. Im gleichen Jahr soll das Verfahren für den fünften Bauabschnitt eingeleitet werden. Für den dritten Bauabschnitt sei eine Bauzeit von fünf bis sechs Jahren angepeilt.

Text: Jan-Patrick Biedermann
Fotos: Peter Müller

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