WATHLINGEN. Langfristig gesichert ist die Polizeistation in Wathlingen – darin waren sich bei der Eröffnung des Anbaues die Vertreter von Polizei und Gemeinde einig. „Wir schätzen die Kommunen als Partner sehr“, erklärte die Vertreterin des Lüneburger Polizeipräsidenten Christiane Röttgers, die als Abteilungsleiterin 2 in die Vertragsgestaltung einbezogen war. Aus ihrer Sicht seien „hier in Wathlingen funktionelle und motivierende Räume entstanden, die eine langfristige vertragliche Bindung rechtfertigen“ würden.

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Bereits seit 1968 sind die Gemeinde und die Polizei als Partner verbunden. Durch den Anbau, der die Nutzfläche um 100 qm auf nunmehr 400 qm erweitert, wird dem wachsenden Personalstand in Wathlingen Rechnung getragen. Neben den Büroräumlichkeiten im Obergeschoss ist eine Garage für drei Fahrzeuge in dem Gebäude integriert, so dass künftig Einsatzfahrten direkt aus dem Gebäude beginnen können. Insgesamt sind 21 Beamtinnen und Beamte in Wathlingen unter Führung von Karsten Kuhls und Andreas Conrad-Landmesser tätig.

Der Leiter der Celler Inspektion Eckhard Pfeiffer dankte der Wathlinger Kommunalpolitik für das besondere Engagement und dem Architekturbüro Jessnitz aus Winsen für das gelungene Bauwerk. Hinsichtlich der aktuellen Lage die Flüchtlinge betreffend, verwies Pfeiffer darauf, dass die Polizei im Landkreis Celle sehr daran interessiert ist, den Ängsten der Bevölkerung zu begegnen und durch Präsenz das Sicherheitsgefühl zu stärken.

“Wir haben insgesamt rund 450.000 Euro investiert“, berichtet Torsten Harms, „ dabei war es unser Anliegen den Polizeistandort Wathlingen für die Zukunft zu sichern.“ Der neue Mietvertrag läuft nun bis zum Jahr 2030. Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube unterstrich, dass gerade eine Polizeistation vor Ort ein wichtiger Baustein der Daseinsfürsorge ist und daher auch für eine Samtgemeinde unverzichtbar sei. Dies sah auch der stellv. Landrat Ulrich Kaiser so und appellierte in Richtung Polizeidirektion, dass man auch in der Zukunft als Landkreis auf eine gute Personalausstattung Wert legen würde.

DLRG Ortsgruppenchef Jörg Makel, der Gemeindebrandmeister Heiko Schworm und Ortsbrandmeister Markus Kullick nutzen die Gelegenheit sich mit den Kollegen von der Polizei auszutauschen. Für das Jahr 2016 ist ein Tag des offenen Rathauses mit einem Blaulichttag in den Überlegungen, so dass auch die Bevölkerung die Chance hat, die neuen Räumlichkeiten zu begutachten.

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