CELLE. Am 19. September 2017 wurden im Oberlandesgericht Celle 48 junge Frauen und Männer zu Rechtspflegeranwärterinnen und -anwärtern ernannt. Für sie beginnt jetzt ein dreijähriges duales Studium an der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege (HR Nord) in Hildesheim mit zwei Praxisabschnitten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften. Nach Abschluss der Ausbildung wird der Justiznachwuchs unter anderem in den 48 Gerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle und bei den sechs Staatsanwaltschaften im Bezirk der Generalstaatsanwaltschaft Celle eingesetzt werden.

„Für Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger bietet die Justiz ein breites Spektrum an wichtigen Aufgaben. Sie erteilen Erbscheine oder eröffnen Testamente. Sie führen das Grundbuch und tragen Eigentümer von Grundstücken oder Grundschulden in das Grundbuch ein. Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger führen das elektronische Handels- und Vereinsregister und prüfen die rechtlichen Voraussetzungen für die Eintragung von Unternehmens- oder Vereinsgründungen. Sie verpflichten in Familiensachen den Vormund und überwachen seine Tätigkeit. In den Rechtsantragstellen der Gerichte und Staatsanwaltschaften sind sie erste Ansprechpartner für Rechtsuchende und nehmen ihre Anträge auf“, teilt das Oberlandesgericht mit.

Im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle stehen jährlich rund 30 bis 40 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Bewerbungen für den nächsten Ausbildungsjahrgang, der am 1. Oktober 2018 beginnt, können bis zum 30. November 2017 an das Oberlandesgericht Celle gerichtet werden. Nähere Information gibt es auf der Internetseite des Oberlandesgerichts (www.oberlandesgericht-celle.niedersachsen.de).

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