CELLE/NIENBURG. Bereits Sonntagnacht, 10.06.2018, gegen 1.20 Uhr, befuhr ein 41-jähriger Sportbootführer aus dem Landkreis Celle die Aller stromaufwärts von Oldau in Richtung Celle. Auf Höhe des Stromkilometer 13 – 13,5 wurde der Bootsführer offenbar durch eine Angelsehne am Hals lebensgefährlich verletzt. Wie die Verletzung genau hervorgerufen wurde, ist zurzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. In der Nähe befindliche Angler bemerkten den Schiffsunfall und alarmierten Polizei und Rettungskräfte.

Nach der Einlieferung in das AKH wurde der Schwerverletzte in der Medizinische Hochschule Hannover verlegt. Der Zustand des Patienten sei weiterhin kritisch. Für Sicherungs- und Suchmaßnahmen auf der Aller waren in der Nacht Boote der Feuerwehren Winsen und Hambühren, sowie ein Boot der DLRG eingesetzt.

Die Wasserschutzpolizei der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg hat die Ermittlungen aufgenommen, da sich ihr Zuständigkeitsbereich über die Schifffahrtsstraßen Weser und Aller erstreckt.

Hinweise, auch im Hinblick auf die Angelsehne, nehmen die Polizeiinspektion Celle, Tel.: 05141/2770 und die Wasserschutzpolizei in Nienburg, Tel.: 05021/968990 entgegen. Insbesondere sind dabei Angler, Wassersportler, sowie Schiffs – und Bootsführer in diesem Bereich angesprochen.

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