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Sozialpädiatrisches Zentrum präsentiert sich bunt

Anregung und Abwechslung mit Graffiti-Kunst

13.02.2017 - 16:00 Uhr     CelleHEUTE    0

CELLE. Derzeit erhält das Sozial-Pädiatrische Zentrum (SPZ) des Allgemeinen Krankenhauses Celle eine außergewöhnliche künstlerische Wandgestaltung: Die Graffiti-Künstler Patrik Wolters und Kevin Lasner aus Hannover gestaltet zusammen mit ihrem Kollegen René Schneider aus Remscheid die Eingangsbereiche und Flure mit großflächigen, farbenfrohen Graffitis unterschiedlicher Motive. Für die Familien, die mit ihren Kindern und Jugendlichen zur Behandlung kommen, soll so eine angenehme, abwechslungsreiche und bunte Umgebung geschaffen werden, die Ablenkung und Anregung zugleich bietet.

Im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) Celle werden Kinder und Jugendliche von 0 – 18 Jahren mit Entwicklungsstörungen, chronischen Erkrankungen und Behinderungen behandelt. Unter Leitung des Kinderarztes und –neurologen Dr. med. Joachim Riedel betreut ein 29-köpfiges Team aus Kinderärzten, Psychologen, Therapeuten, Kinderkrankenschwestern und Arzthelferinnen die jungen Patienten.

Nach dem Umzug im Oktober 2014 in das ehemalige St. Josef Stift am Bullenberg, das für das SPZ aufwändig renoviert und umstrukturiert wurde, fehlte noch eine ansprechende Wandgestaltung: „Wir haben lange überlegt, wie wir unsere langen Flure so gestalten können, dass die Familien sich nicht wie einem Krankenhaus fühlen.“, so Dr. Joachim Riedel. „Frau Natascha Prüssner, Diplom-Sprachheilpädagogin im SPZ, hatte dann die wunderbare Idee, die Wände großflächig mit Graffiti-Kunst zu gestalten.“ Die Wahl fiel schnell auf Herrn Wolters, dessen farbenfrohe Motive aus dem Tierreich das Team sofort überzeugten.

Finanziert wird das Projekt zu einem großen Teil aus Spenden, die das SPZ im vergangenen Jahr erhalten hat. Das SPZ freut sich darüber hinaus über Spenden, um Projekte und Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Einrichtung und Therapiemöglichkeiten für Kinder und Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen, chronischen Erkrankungen und Behinderungen zu finanzieren.

Das Ergebnis der künstlerischen Arbeit kann ab dem 20. Februar 2017 zu den Öffnungszeiten des SPZ betrachtet werden. Hierzu sind auch Interessierte eingeladen, die nicht zu einer Behandlung in das SPZ kommen.

Fotos: Peter Müller

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