CELLE. Nach abgeschlossener Asbestsanierung ist das dritte Obergeschoss des Hermann-Billung-Gymnasiums wieder voll nutzbar. „Nach Abschluss der Arbeiten wurden umfangreiche Raumluftmessungen vorgenommen, die den Erfolg der Asbestsanierung bestätigt haben“, sagt Kreisschuldezernent Reinhard Toboll. Dadurch könne ausgeschlossen werden, dass während der Sanierung möglicherweise freigesetzte Asbestfasern noch in der Luft vorhanden sind.

Insgesamt wurde dreieinhalb Wochen in dem betroffenen Bereich gearbeitet. Ursprünglich sollten dort nur Maler- und kleinere Bodenbelags- und Elektroarbeiten ausgeführt werden. Außerdem wurde die Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Während dieser Arbeiten waren aufmerksame Mitarbeiter des Landkreises auf die asbesthaltigen Materialien gestoßen. Die Arbeiten wurden sofort bis zur Klärung der Gefährdung eingestellt und ein Sanierungsplan erstellt. Zwei Wochen wurden dann für die aufwändige und fachgerechte Demontage der asbesthaltigen Stützenverkleidungen benötigt und weitere eineinhalb Wochen für ihre Wiederherstellung. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 33.500 Euro. Der Kreisschuldezernent bedankte sich bei der Schule für die gute Kooperation, die es ermöglich habe, dass die Sanierung reibungs- und störungsfrei abgelaufen sei.



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