HERMANNSBURG. „folc in Bewegung“ heißt die aktuelle Hermannsburger Ausstellung des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM) mit Gemälden und Skulpturen von Natalia und Wladimir Rudolf. Aus diesem Anlass lädt das Künstlerehepaar für den 20. Oktober in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr zu einem Besuch in ihr Munsteraner Atelier in der Lise-Meitner-Str. 25 ein.

Im Gespräch bei Kaffee und Kuchen über Kunst und Kultur geben die beiden Künstler Einblick in ihre Arbeit und die Entstehungsweise ihrer Werke. Ob malerisch oder plastisch – immer wieder zeigen Natalia und Wladimir Rudolf, dass sie die individuellen Ausdrucksformen ihres künstlerischen Schaffens in gemeinsamen Projekten kongenial zusammenzuführen vermögen. So auch in der aktuellen Ausstellung des ELM im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus.

Darin hat Natalia Rudolf das pulsierende Leben in Städten Syriens wie Damaskus, Aleppo oder Palmyra, die sie 2010 während einer Reise besuchte, künstlerisch umgesetzt. Heute sind sie als Folge des Bürgerkrieges so wie das Land selbst nahezu zerstört. So bekommen Themen wie Volk, Flucht und Vertreibung bei der Betrachtung ihrer Bilder eine besondere, in der Erinnerung an ein äußerlich intaktes Land, fast schmerzvolle Bedeutung. Ihre Gemälde treten dabei mit den markant in Szene gesetzten Skulpturen ihres Mannes Wladimir in Kontakt.

Welche Idee die beiden international renommierten Künstler damit im Besonderen und mit ihrer Kunst im Allgemeinen verbinden, dafür wird es an diesem Nachmittag Gelegenheit zum Austausch geben. Der Eintritt ist frei.

Für Informationen zur Ausstellung und der Möglichkeit von Führungen steht Helene Pede unter (05052) 69-219 gern zur Verfügung.  Auskünfte über das Künstlerehepaar gibt es auf seiner Internetseite http://art-ru.de/ . Das Atelier befindet sich in der Lise-Meitner-Str. 25 in Munster, Telefon: (0 51 92) 2 86 16 75

 

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