CELLE. Heute bringen die Stadtwerke Celle in Kooperation mit der Celle Tourismus und Marketing GmbH (CTM) sowie den Celle Nachhaltigkeits-Partnern (CEN) den CelleBecher mit Fachwerkmotiven auf den Markt. Drei Monate nach dem bereits etablierten „Recup“-System (CELLEHEUTE berichtete) will die Stadt mit einem eigenen Label auf den Markt – und zwar mit Porzellan, das zwar hygienisch, aber auch schwerer und anfälliger beim Transport ist.

„Der Mehrwegbecher passt genau zu unserer Philosophie als reiner Ökostromanbieter und Mitglied des Kuratoriums von Celle Nachhaltig“, freut sich Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke Celle.

Klaus Lohmann, Geschäftsführer CTM, ergänzt: „Wir waren maßgeblich an der Gestaltung des Bechers mit den Fachwerkmotiven der Celler Innenstadt beteiligt und ich finde, das Resultat kann sich sehen lassen. Er ist nicht nur ein schönes Souvenir für die Touristen, sondern auch ein prima Geschenk für alle Celler Bürger. Der Becher passt zudem hervorragend in unser Marketingkonzept `Barock trifft Bauhaus`.“

Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge war bei der Präsentation nicht dabei. Er wird zitiert, dass der CelleBecher ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sei: „Die Kooperation unserer städtischen Gesellschaften Stadtwerke, Celle Tourismus und Congress Union mit den diversen Geschäften und Hotels als Mitgliedern von Celle Nachhaltig ist ein weiteres Beispiel für gelungene innerstädtische Zusammenarbeit.“

Zu jedem CelleBecher gehört ein kleines Bonusheft, in dem die CEN-Partner Alter Provisor, Celler Badeland, Fürstenhof, Marchelle, Reformhaus Ende und Thaer’s Wirtshaus Rabatte auf Einkäufe in ihren Geschäften geben.

Darüber hinaus geben Alter Provisor, Marchelle, das Reformhaus Ende, das Hotel Blumlage und das Hotel am Kloster Wienhausen 10 Cent Ermäßigung auf den Kaffee, wenn dieser in den CelleBecher ausgeschenkt wird. Dort kann man auch CelleBecher wieder verwerten oder eintauschen. 

Ideengeber Sebastian Rodwald von mycoffee.today mit Sitz in Uetze versichert, dass jeder Becher in Europa in Handarbeit hergestellt werde und klima-zertifiziert sei. „Das Konzept wirkt zwar wie eine ‚Insel-Lösung‘, aber wir produzieren nicht nur für Celle, sondern auch für andere Städte“, so Rodwald. Ab 2019 sollen Kunden auf einer App sehen können, wo sie den Becher nutzen können. Das Netzwerk hofft auf weitere Teilnehmer.

Zum Start wurden 2000 Becher zum Stückpreis von 9,94 bestellt. Weiterverkauft werden sollen sie für 8,99 Euro, zusätzlich spenden die Stadtwerke einen Euro für den guten Zweck. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an das Kinderhospiz, den Kinderschutzbund und die Stiftung Linerhaus.

Der Becher ist hier erhältlich: Tourist-Info, Celler Badeland, Stadtwerke-Kundencenter, Alter Provisor, Marchelle und Reformhaus Ende, Hotel Blumlage, Hotel am Kloster Wienhausen und Hotel Celler Tor.



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