LANGLINGEN. Nach über 20 Jahren leben und arbeiten im Ausland sind Dagmar und Heiko Machwitz wieder in ihre niedersächsische Heimat zurückgekehrt. Seitdem sie den alten Bahnhof in Bröckel mit viel Liebe renoviert haben, füllen sie das große alte Haus mit kreativem Schaffen. Ihr bisher umfassendstes Werk zeigt die Ausstellung „Vom Reisen und vom Wesen der Erinnerung“, die mit lebendigen Fotografien und skurrilen Materialbildern der Reisen in viele Kontinente der präglobalisierten Zeit erzählt.

„In allen Ländern die wir kennen lernten, interessierten wir uns für den Alltag der Menschen, wie sie leben und arbeiten, ihre Waren transportieren, ihre Felder bestellen und ihre Feste feiern“, so das Ehepaar. Heiko Machwitz hält das Beobachtete in Fotografien fest. Dagmar Mania-Machwitz sammelt die Erinnerungen in Form von Fundstücken, die sie mit kindlicher Freude gesucht, gefunden, entdeckt oder ausgegraben und in ihrer künstlerischen Arbeit zu geheimnisvollen Tableaus zusammengestellt hat.

Beide Arbeiten entfalten eine eigenständige Wirkung, führen jedoch im Zusammenspiel mit der jeweils anderen zu einem inspirierenden Gesamterlebnis. Erstmalig haben Dagmar und Heiko Machwitz ihre Bilder während der ersten FlotArt 2010 in den ehemaligen Diensträumen des alten Bahnhofs in Bröckel präsentiert. Danach wurde die gesamte Ausstellung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Wienhausen-Portbail in Portbail, Frankreich, gezeigt und war anschließend im Jahr 2012 die größte Einzelausstellung des Fotofestivals „Horizonte Zingst“.

„Die Ausstellung jetzt in den schönen Räumen des Allerhauses in unserer Nachbargemeinde Langlingen zeigen zu dürfen, freut uns sehr. Wir danken dem Verein „Langlinger Dorfleben“ für sein Engagement in Sachen Kunst und Kultur und für das Interesse an unseren Bildern“, so das Künstlerehepaar, das gemeinsam mit dem Verein herzlich einlädt zur Vernissage am Sonntag, den 18. Februar 2018 um 15.00 Uhr.

Während der Vernissage haben die Besucher Gelegenheit, eine Reihe kurzer Tonbildschauen zu sehen. Die Künstler wollen sie mitnehmen auf ihre Reisen und sie mittels sinnlicher Texte und eindrücklicher Bilder in ihre Erinnerungswelt entführen.

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