UNTERLÜSS. „Bürgerzentrum statt Freizeitzentrum“ lautet die Devise in der Gemeinde Südheide. Heute wurde der „Grundstein“ gelegt für das neue Zentrum, das am Standort und teilweise auch unter Einbeziehung der Grundmauern eines ehemaligen Einkaufsmarktes schräg gegenüber dem Bahnhof entsteht. Das Gebäude soll ein zeitgemäßer Ersatz werden für das in die Jahre gekommene Freizeitzentrum am Hochwald.

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An der Seite Netto-Architektur, in der Mitte ein moderner Gebäudetrakt, der einen großen Saal beherbergen soll: Architekt Hubertus von Bothmer hat für diese Herausforderung einen Entwurf vorgelegt, der den Vorstellungen von Politik und Verwaltung zusagt. Neben dem Saal, in dem eine Bühne und 560 Stühle Platz finden, wird es einen weiteren, kleineren Veranstaltungsraum geben, in dem 120 Personen Platz finden und der wiederum durch eine Trennwand halbiert werden kann.

1,905 Millionen Euro Kosten sind veranschlagt, die zu je einem Drittel von der Gemeinde Südheide, vom Land und vom Bund finanziert werden. Die Gemeinde freue sich darüber, dass sie mit Rheinmetall auch ihren größten privaten Arbeitgeber mit im Boot habe, sagte Bürgermeister Axel Flader. Der Konzern werde das Bürgerzentrum ebenfalls nutzen.

Die Fertigstellung ist für Ende 2017 anvisiert. „Wir hoffen, dass das Neujahrskonzert 2018 dann hier stattfinden kann“, meinte Architekt Hubertus von Bothmer. Letztlich wird dies unter anderem davon abhängen, wie der bevorstehende Winter ausfällt.