ALTENSALZKOTH. Aus Sicht der Mitglieder des Aktionsbündnisses gegen Trassenneubau verlief das vergangene Jahr erfolgreich. Sowohl im Bundesverkehrswegeplan als auch in neueren Landtags- und Bundestagsbeschlüssen sei das Ergebnis des Dialogforums Schiene Nord durch die Politik bestätigt worden, so der 1. Vorsitzende Jan-Hendrik Hohls bei der Veranstaltung in Helms Landgasthof in Altensalzkoth. „Der Ausbau des bestehenden Schienennetzes anstelle eines Neubaus von Gleisen quer durch unsere Heimat ist damit gesichert.“ Natürlich gehe die Arbeit im Projektbeirat, der die Umsetzung des Schienenausbaus begleitet, weiter und man werde sich auch künftig für die Belange der betroffenen Bürger einsetzen. Insgesamt sei die Entwicklung aber mehr als positiv.

Auch beim zweiten Thema, dem sich das Aktionsbündnis widmet, gehe es gut voran. „Unser Ziel war es immer, dass die Erdverkabelung kommt“, sagte Hohls, „und auch sie ist beschlossene Sache.“ Es gelte auch hier, dass die betroffenen Grundstückseigentümer fair behandelt werden müssen und auch dies werde das Bündnis im Blick behalten.

Personell bleibt der bisherige Vorstand, den die anwesenden Mitglieder nach dem einstimmig genehmigten Kassenbericht ebenfalls einstimmig entlasteten, weitgehend erhalten. Volker Thürk und Hans-Heinrich Kohrs traten allerdings aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl an. Ihnen dankte Hohls, wie auch dem restlichen Vorstand und allen Mitgliedern, für ihr Engagement.

Der Vorstand des Aktionsbündnisses gegen Trassenneubau bei der Jahresversammlung  in Altensalzkoth.

Der Vorstand des Aktionsbündnisses gegen Trassenneubau bei der Jahresversammlung in Altensalzkoth.

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