"Bei Testpflicht geht es nicht um gesundheitlichen Schutz"

Leserbeiträge Von Extern | am Fr., 07.05.2021 - 16:38

Dirk Weißenborn aus Wietze schreibt zu den geplanten Rahmenbedingungen für die Öffnung von Einzelhandel und Gastronomie: "Mechthild Möllenkamp, Präsidentin des Handelsverbands Niedersachsen, wird mit den folgenden Worten zitiert: 'Eine Vielzahl an Betrieben sind bei uns kurz nach der Bekanntgabe der Pläne der Landesregierung telefonisch und in E-Mails Sturm gelaufen.' Die Betriebe des Handelsverbandes Niedersachsen sollten sich nicht nur an ihre Präsidentin, sondern vor allem an sämtliche Verantwortlichen in Land, Bund und deren Handlanger in den Kommunen wenden, um die zu erwartenden, existenzgefährdenden Drangsalierungen von Kunden und Mitarbeitern abzuwenden. Die Unternehmen werden Druck auf die verantwortlichen Politiker ausüben müssen. Schließlich stehen Wahlen ins Haus. Betriebsinhaber, Mitarbeiter und Kunden verfügen zusammen über genügend „Stimm(en)volumen“ um Politiker, welche entgegen ihrer Sonntagsreden keinerlei Interesse mehr an mittelständischer Einzelhandelsstruktur zeigen, bei den nächsten Wahlen aus den Parlamenten zu werfen. Andere Parteien und Bewegungen bieten sich da an.

Abgesehen von einigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die immer noch maskiert und allein hinter dem Steuer ihres Automobils sitzen und damit sogar ein Bußgeldrisiko eingehen, dürfte doch mittlerweile jedem klar sein, dass es bei all diesen Schikanen, wie der Testpflicht für Kunden, nicht um gesundheitlichen Schutz, sondern um eine ganz andere Agenda geht.