BERGEN. Im Rahmen von „Partnerschaften für Demokratie“ haben die Gedenkstätte Bergen Belsen und die Stadt Bergen ein neues Projekt initiiert, das gesellschaftliche Beteiligung und damit Demokratie vor Ort fördern möchte.  Das Projekt erfolgt im Programm „Demokratie leben!“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Auf der Agenda stehen zunächst die Gründung eines Jugendforums und eines Begleitausschusses, die Ideen in Form von Projekten mit Hilfe eines eigenen Fördertopfs umsetzen werden.

„Demokratie lebt vom Mitmachen, von gegenseitigem Verständnis und Respekt und von politischem Bewusstsein. Das setzt das Wissen um geschichtliche Zusammenhänge voraus“, sagt Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Themen wie Antidiskriminierung und Rechtsextremismusprävention werden als Querschnittsthemen und gleichzeitig als Schwerpunkte verstanden.

Bergens 1. Stadtrat Frank Juchert hat Erwartungen an das gemeinsame Demokratieförderungsprojekt: „Eine jede Demokratie lebt von aktiven Bürgern, auch auf lokaler Ebene. Wir hoffen, dass Jung und Alt bei diesem Projekt dabei sein werden.“ Im Rahmen des gemeinsamen Projektes wird die Koordinierungs- und Fachstelle von Dr. Leyla Ferman besetzt. „Ich freue mich auf die vielen interessanten Gespräche und Begegnungen in Bergen.“ Das Projekt soll mit dem Ziel der Nachhaltigkeit wissenschaftlich begleitet werden.

 

 

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