BERGEN. Was hat Geschichte mit mir zu tun? Wie bin ich nach Bergen gekommen? Gibt es Gemeinsamkeiten und/oder Unterschiede zwischen meinen Lebenserfahrungen und den Erfahrungen der jüngst nach Bergen geflüchteten Menschen? Diese Fragen haben mit Bergen verbundene Menschen unterschiedlichen Alters sowie unterschiedlicher beruflicher und kultureller Herkunft beantwortet –  unter ihnen auch Bürgermeister Rainer Prokop. Die Kurzinterviews werden nun im „Bergen-sprich-mit-mir-Mobil“ zu sehen und zu hören sein: Am Sonntag, den 29. April 2018, auf dem Friedensplatz und an sämtlichen Mittwochen im Mai 2018 auf dem Marktplatz gegenüber dem Rathaus in Bergen. Die Besucher haben dort die Möglichkeit, ihre Gedanken, Ideen und Meinungen zurückzulassen.

Die Gedenkstätte Bergen-Belsen hat gemeinsam mit der AG Bergen Belsen e.V. das „Bergen-sprich-mit-mir-Mobil“ umgesetzt. „Ziel der Aktion ist es, ein gegenseitiges Kennenlernen und Miteinander in Bergen zu fördern und auch eigene Lebenseinstellungen zu reflektieren. Die Interviews zeigen, dass Geschichte und Gegenwart nicht voneinander getrennt werden können und dass eigene oder familiäre Fluchterfahrungen vielfach vorhanden sind“, sagt Dr. Leyla Ferman von der Koordinierungs- und Fachstelle. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, weitere Interviews aufzunehmen oder andere Interviews auch zu anderen Themen auszustellen.

Gefördert wurde das „Bergen-sprich-mir-mir-Mobil“ im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in Bergen – eine Kooperation zwischen der Stadt Bergen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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