Bergener Fliederstraße soll Wohnquartier für Familien werden

Wirtschaft Von Susanne Zaulick | am Di., 07.07.2020 - 20:15

BERGEN. Fünf Jahre lang haben sie leer gestanden – heute wurden die Wohnblöcke an der Fliederstraße, die im Besitz der Berliner Cesa Group sind, bei einem Pressetermin frisch renoviert präsentiert. 1,8 Millionen Euro habe man in die ehemaligen Briten-Wohnungen investiert, berichtete der kaufmännische Projektsteuerer der Cesa, Johannes Maurer. 

Die Cesa Group besitzt in Bergen rund 500 Wohnungen in drei Gebieten: An der Danziger Straße, im so genannten Musikerviertel und in der Fliederstraße. Mit der überschaubaren Anzahl von 32 Wohneinheiten in dieser Straße, die allesamt gleich geschnitten sind und über je 95 Quadratmeter verfügen, startet man hier am nördlichen Stadtrand von Bergen in die sichtbare Phase des Stadtumbaus. Bereits Ende Juli könnten die ersten Mieter einziehen. „Wir rechnen früh mit Vollvermietung“, gibt sich Maurer optimistisch und hebt die Vorzüge hervor: Zu jeder Wohnung gehört nicht nur ein Balkon, sondern auch ein eigenes Stück Garten. Außerdem verlegt die CUN gerade Glasfaser für schnelles Internet. Nicht nur die Wohnungen wurden mit neuen Fußbodenbelägen, Einbauküche und sanitären Einrichtungen ausgestattet, auch die Außenfassade und Treppenhäuser sind auf Vordermann gebracht worden. Mit 6.80 Euro Kaltmiete je Quadratmeter setzt man vor allem auf Familien als Zielgruppe.

Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Cesa. Sie freue sich, dass dieses Projekt in Angriff genommen worden sei. „Sie bringen damit zum Ausdruck, dass Bergen ein guter Wohnstandort ist. Wir als Stadt wollen das unsere dazu tun“, erklärte sie.