Bergener Maler spendet zum Abschluss des Berufslebens: 500 Euro für Soldatenhilfswerk

Gesellschaft Von Extern | am Do., 02.07.2020 - 16:05

BERGEN/FASSBERG. Der Berger Malerbetrieb Brammer wird zum August dieses Jahrs seine Tore schließen. Der Inhaber, Ehrhard Brammer, übernahm das 1923 von seinem Großonkel gegründete Traditionsunternehmen in dritter Generation vor dreißig Jahren von seinem Vater, Karl Brammer. Jetzt ist es für Ehrhard Brammer Zeit, sich aus dem Arbeitsleben zurückzuziehen und den Ruhestand zu genießen. Da Brammer keinen Nachfolger für die Weiterführung seines Geschäftes fand, bleibt ihm nichts Anderes übrig als seinen Betrieb zu schließen. Dies war auch der Grund für ihn, sein bisheriges Berufsleben zu reflektieren und dabei die Bundeswehr als eine Konstante zu entdecken.

Im Jahr 1976 wurde Brammer zur Ableistung seiner Wehrpflicht zur Marine einberufen und hat an verschiedenen Standorten in Schleswig-Holstein gedient. Danach folgte die Ausbildung zum Maler, um in den Familienbetrieb einzusteigen und diesen später selbst zu führen. Auch in dieser Zeit ließ ihn die Bundeswehr nicht los, jetzt jedoch als stets wiederkehrender Auftraggeber. So hat Brammer in verschiedenen Kasernen in Munster, Bergen, Faßberg und auch in Seedorf und Rotenburg/Wümme immer wieder Aufträge ausgeführt. „Wegen dieser langjährigen Verbundenheit zur Bundeswehr möchte ich etwas zurückgeben“, erklärt Brammer seinen Entschluss, das Soldatenhilfswerk mit seiner Spende von 500 Euro zu unterstützen. Das Soldatenhilfswerk unterstützt mithilfe der Spenden unverschuldet in Not geratene Soldaten und deren Familien.
 

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