BERGEN. Es war eine andere Welt, damals in den 30er, 40er und 50er Jahren in Bergen, als man zum Torfbacken ins Salzmoor fuhr, im Wohnzimmer des Zahnarztes aus der Narkose erwachte oder im Heisterkamp einen präparierten Pottwal bestaunen konnte. Die Menschen waren sich näher als heute. Man kannte sich unter Spitznamen wie „Buddel-Kruse, Köddel-Heinrich oder Böx-Hohls“. Aber es waren auch schicksalsreiche Zeiten. Der Krieg und die Nachkriegswirren, das benachbarte Konzentrationslager und die harte Arbeit warfen ihre Schatten über das Leben vieler.

Für das Buch „Berger erzählen – Geschichten von früher“ haben 14 Berger ihre Erinnerungen wieder aufleben lassen und erzählen in ihren persönlichen Rückblicken auch ein Stück Stadtgeschichte. Aufgeschrieben hat diese Erinnerungen die Journalistin Susanne Zaulick im Auftrag des Heimatvereins Bergen e.V.

Das Buch umfasst 120 Seiten, enthält Schwarz-Weiß-Fotografien und kostet 12.50 Euro. Erhältlich ist es im Berger Café Sahne und am zweiten Adventswochenende (9. und 10. Dezember) auf dem Berger Weihnachtsmarkt am Stand des Heimatvereins im Römstedthaus; anschließend auch bei C’est la Vie, in der Stadtbücherei und Touristinformation sowie beim Vorsitzenden des Heimatvereins, Henning Siebernik, Goldbergweg 5.

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