CELLE. Nach der ersten Verhandlungsrunde am 26. Februar brodelt es bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die Beschäftigten der Stadt Celle wollen deshalb ihre Mittagspause dazu nutzen, ihren Forderungen nach 6 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro Nachdruck zu verleihen. Mit Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge wollen sie über die abwehrende Haltung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und des Bundes ins Gespräch kommen.

„Unbezahlbar nennen die Arbeitgeber die Forderungen der Beschäftigten“, erläutert Lorenzo Poli von ver.di, und ergänzt: „Angesichts sprudelnder Steuereinnahmen möchten die Beschäftigten heute deutlich machen, dass ihre Forderungen nicht nur berechtigt, sondern eine Umsetzung auch dringend geboten ist, um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu erhalten.“ Die Beschäftigten werden sich am 8. März vor dem Neuen Rathaus versammeln und ihren Oberbürgermeister zur gemeinsamen Mittagspause einladen.

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