CELLE. Am Tag seines Erscheinens führte der Titel „Unorthodox“ schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. Die amerikanische Presse erklärte diesen Erfolg von Deborah Feldmans Bericht so: Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt. Am Donnerstag, 7. Juni 2018, 19.00 Uhr, ist Deborah Feldmann in der Synagoge Celle zu Gast.

Deborah Feldman hat schon als Kind Anstoß an der strikten Unterwerfung unter die aufgestellten Lebensgesetze genommen, an der Ausgrenzung, der ärmlichen Lebensweise und der Unterordnung der Frau. Ihr Gerechtigkeitsempfinden und ihr Wissenshunger haben sie angetrieben, ihren Alltag zu hinterfragen. „Unorthodox“ führt in die einzigartige Welt von Kindheitserlebnissen, die voller Unschuld scheinen und Einblick geben in alte jüdische Traditionen. Sie führt uns bis an die Grenze des Erträglichen, wenn sie ihre Zwangsehe schildert, und sie lässt uns nachempfinden, wie sie Mut und Kraft zum Auszug aus der Gemeinde findet – um mit ihrem Sohn in eine ihr völlig unbekannte Welt in New York zu ziehen.

„Unorthodox“ ist eine meisterhafte Schilderung des Emanzipationsprozesses einer jungen Frau aus tiefer Einsamkeit und Angst hin zu einem einzigen Punkt: dem eigenen Denken und Fühlen.

Ort: Celler Synagoge, Im Kreise 24

Termin: Donnerstag, 7. Juni 2018, 19.00 Uhr

Referent: Deborah Feldman, Berlin

Eintritt: 5,00 Euro

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V. und dem Stadtarchiv Celle

Kartenvorverkauf in der Celler Synagoge oder an der Abendkasse.

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