Bildung rund ums Bauen: "Fachwerk allumfassend" im Celler Bomann-Museum

Wissenschaft Von Redaktion | am Mi., 29.01.2020 - 09:10

CELLE. Das Projekt zur baukulturellen Bildung "Fachwerk allumfassend" wurde gestern im Bomann Museum vorgestellt. Damit möchte das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege Kindern und Jugendlichen baukulturelle Bildung eigenen Angaben zufolge nachhaltig und zukunftsorientiert vermitteln. 

Für die Erhaltung des kulturellen Erbes sei es erforderlich, dass Kinder die gebaute Umwelt mit allen Sinnen begreifen und erfahren. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für ein bürgerschaftliches Engagement und ein harmonisches Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft, so das Landesamt. Das Wissen über Herkunft und Bedeutung der gebauten Umwelt bilde dazu die Grundlage. Mit den unterschiedlichsten Angeboten aus dem Programm "denkmal an schule" möchte das Landesamt kommenden Generationen die Möglichkeit eröffnen, "ihre Vergangenheit in ihre Zukunft mitzunehmen, und schafft damit auch Inspirationen für Ideen zur beruflichen Entwicklung". 

Das im Bomann-Museum angebotene Programm "Fachwerk allumfassend" sei ein bereits erfolgreiches, von Schulen gut angenommenes Angebot für mehrere Projekttage mit außerschulischen Lernorten zum Thema Fachwerkbau. Jetzt werde erstmals erprobt, das Programm in Kooperation mit dem Bomann Museum und dem Kulturkreis Fachwerk, Außenstelle der IGB, auch im Museum anzubieten. Das Projekt startet mit der Grundschule Klein Hehlen als Pilotschule mit drei vierten Klassen. An drei Tagen sollen jeweils für zwei Stunden die SchülerInnen mit den Museumspädagogen Elke Graßl, Adrian Schwinge und Dietrich Klages vom Kulturkreis viele Themen rund um Fachwerk erleben.