DEN HAAG/CELLE. Für eine Woche in die Rolle eines Delegierten schlüpfen und sein Land bei einer UN-Sitzung vertreten, darum geht es bei The Hague International Model United Nations (THIMUN). Wie auch in den Jahren davor nahm das Hermann-Billung-Gymnasium den Weg nach Den Haag auf sich, um an der Konferenz teilzunehmen. Dieses Jahr haben die Celler den Inselstaat Samoa repräsentiert.

Wer glaubt, es handele sich hierbei nur um eine reine Vergnügungsfahrt, der irrt sich. Mit vorher angefertigten Resolutionen und Reden reisten die „Billunger“ los und tauschten sich mit Schülern aus aller Welt aus, um gemeinsam über die festgesetzten Themen zu debattieren. Von morgens bis nachmittags waren sie damit beschäftigt, die anderen Delegierten von ihren Ansichten zu überzeugen und mit gezielten Fragen ins Schwitzen zu bringen – alles auf Englisch, darum geht es bei der ganzen Sache.

„Man lernt nicht nur viele neue Leute kennen, sondern hat neben dieser einmaligen Erfahrung natürlich auch noch andere spannende Besichtigungsmöglichkeiten vor Ort – wie zum Beispiel das niederländische Parlament oder den Internationalen Strafgerichtshof“, so die Schüler. Schlussendlich können sie sagen, dass die THIMUN-Konferenz jedes Mal aufs neue ein Erlebnis ist: „Einblicke wie dort kriegt man sonst selten geboten und es ist definitiv etwas, was man auf jeden Fall mitgemacht haben sollte“, so ihr Fazit.

Text: Fabian Witt (Q1)

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