BERGEN. „Tschüß“ hieß es Anfang März beim Bogensport Südheide e.V., als der langjährige Vorsitzende  Hartmut Ebel mit großem Dank und einer kleinen, dem Anlass entsprechenden Aufmerksamkeit, würdig verabschiedet wurde. Der heute fast 70-jährige Sportsmann verschrieb sich zu Beginn des Jahrhunderts dem traditionellen Bogenschießen und wurde sogleich Mitglied im Vorstand des Vereins, dessen Geschicke er dann die „verhexten“ vergangenen 13 Jahre hauptverantwortlich und erfolgreich leitete.

Er war maßgeblich daran beteiligt, dass die Bogenschützen nach Jahren der Suche eine geeignete Trainingshalle im Koppelweg für sich fanden, die auch heute noch für die Übungsstunden und geselliges Beisammensein intensiv genutzt wird. Dass der Bogensport Südheide stolz auf einen eigenen 3D-Parcours verweisen kann, ist sicher auch mit ein Verdienst von Hartmut Ebel. Vor den Toren Bergens, in Katensen, befindet sich ein Rundkurs mit etwa 30 Zielen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade in abwechslungsreichem Gelände. Dieser Bogesportplatz, der dem Landkreis gehört, wird nicht nur von eigenen Mitgliedern ausgiebig genutzt und instand gehalten; der jährlich ausgerichtete Osterschnuckentörn ist weit über Kreis- und Landesgrenzen bekannt, und Schützen anderer Vereine nutzen diese ausgezeichnete Möglichkeit gerne als Gastschützen. Zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, wie die Ferienpassaktion oder die Teilnahme am Bergener Weihnachtsmarkt, runden das Engagement der Bogensportler und ihres ehemaligen Vorsitzenden ab.

Aber in Bergen sagt man auch „Auf Wiedersehen“: Ausdruck für die Anerkennung seiner Leistungen für den Verein und diese Sportart ist sicher, ihn nun öfter als aktiven Schützen begrüßen zu wollen. Allerdings haben die Mitglieder die durchaus berechtigte Hoffnung, dass Hartmut Ebel ihnen auch weiterhin als erfahrener Bogenschütze mit Rat und Tat zur Seite steht und sich für die Belange „seines“ Vereines einsetzt.

Text: Harald Mielke

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