Bürgerbus Flotwedel fährt Impfwillige zum Termin

Verkehr Von Extern | am So., 28.02.2021 - 15:26

FLOTWEDEL. Trotz derzeit coronabedingt ruhendem Betrieb haben die Fahrer des Bürgerbus Flotwedel eine Sonderaktion zum Transport ins Impfzentrum gestartet. Weil die Fahrer älteren Impfwilligen aus der Samtgemeinde Flotwedel, die bereits einen Termin erhalten haben, die Fahrt zum Impfzentrum  ermöglichen möchten, sorgt der Verein ab sofort für kostenlose Fahrten zum Impfen. 

"Diese Möglichkeit gerade für diejenigen, die nicht mehr mobil sind, sich aber dennoch impfen lassen möchten, bieten wir in Absprache mit der Samtgemeinde Flotwedel an", berichtet Vereinsvorsitzender Dierk F. Hollo. Der Ablauf ist denkbar einfach: Haben Impfwillige aus dem Flotwedel ihre Einladung zum Impftermin erhalten, rufen sie eine der unten aufgeführten Kontakt-Telefonnummern an und vereinbaren einen Abholtermin. Sie werden dann kostenlos zum Impfzentrum und zurück gefahren. Über eine kleine Spende zur Beteiligung an den Betriebskosten würde sich der Verein freuen, da alle Beteiligten ihre Hilfe ehrenamtlich anbieten. "Wir als Bürgerbus Flotwedel möchten in dieser schwierigen Situation dafür sorgen, dass alle Impflinge zu ihrem Recht kommen können", betont Hollo. "Dieser Dienst für die Allgemeinheit ist uns eine Herzensangelegenheit."
 
Kontakt-Telefonnummern für diese Sonderaktion sind:
0172-8912363 (Bürgerbus Axel Theilmann),
05149-1859030 (Geschäftsstelle Bürgerbus),
0157-32548867 (Fahrdienstleiter Wilmut König) oder
0175-6828688 (Dierk F. Hollo).


Betriebsstart bei 7-Tage-Inzidenz von unter 25
 
Weiterhin dreht sich leider kein Rad beim Normaltransport: Seit dem 16. Dezember hat der Bürgerbus Flotwedel seinen Betrieb einstellen müssen. Die allzu hohen Corona-Infektionszahlen haben diesen Schritt unvermeidlich werden lassen, erklärt der Vorsitzende. Eine Wiederaufnahme der allgemeinen Fahrten in allernächster Zukunft stehe derzeit bedauerlicherweise noch nicht zur Debatte. Lediglich die Fahrten für Senioren zum Impfzentrum Celle sind möglich.
 
"Wir würden gerne so schnell wie möglich wieder Menschen in der Samtgemeinde befördern, aber bei der derzeitigen Lage ist das leider noch nicht möglich, weil weder Fahrgäste noch Fahrer gefährdet werden dürfen", unterstreicht Vereinsvorsitzender Dierk F. Hollo. Allerdings verständigen sich die Fahrer inzwischen per Videokonferenz über die aktuelle Entwicklung, um schnellstmöglich reagieren zu können, wenn der Betrieb wieder möglich sein wird. Als Obergrenze der 7-Tage-Inzidenz hat der Verein für sich den konstanten Wert von 25 Infizierten je 100.000 Einwohner im Bundesdurchschnitt festgelegt. Hollo: "Sollte dieser Wert stabil für eine längere Zeit unterschritten werden, können wir uns wieder für alle unsere Fahrgäste hinter das Steuer setzen." Die Fahrer sehnten die Wiederaufnahme des Betriebes genauso herbei wie die zahlreichen Fahrgäste, die dann wieder mitfahren könnten.