BERLIN/HERMANNSBURG. In Berlin und Köln demonstrierten am 1. Dezember zehntausende Menschen
auf zwei Großdemonstrationen. Die Bürgerinitiative (BI)- Südheide war in Berlin dabei. „Unsere Erde ist kein Betriebsgelände!“ war ihre Botschaft gegen die Erschließung der letzten Kohlereserven aus unternehmerischen Gründen trotz des Wissens um die drohende Klimakatastrophe.

Nur eine drastische Reduktion von Emissionen klimaschädlicher Gase, vor allem durch Kohlekraftwerke, könne einen deutlichen Anstieg des Meeresspiegels und der globalen Temperaturerhöhung unter 2 °C verhindern. Die Verabschiedung der großen Koalition von den Klimazielen für 2020 und die Verschleppung des Abschlussberichtes der Kohlekomission seien ein fatales Signal an die fossile Energiewirtschaft und für den Weltklimagipfel in Polen, so die BI. „Die heranwachsende Generation wird kein Verständnis dafür haben, wenn wir heute nicht Alles unternommen haben um den Klimawandel noch zu begrenzen“, so der Pressesprecher der BI Südheide, Torsten Misfeldt.

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