Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wählte die Bürgerinitiative Wietze Uschi Helmers für eine zweite Amtsperiode zur Vorsitzenden. Stellvertreter der Vorsitzenden sind Birgit Weide und Rudolf-Matthias Hintze. Die Wahl erfolgte im Rahmen einer ordentlichen Mitgliederversammlung. Dem Vorstand der Bürgerinitiative gehören zwölf Mitglieder an, die laut Satzung alle zwei Jahre neu gewählt werden. Zu Mitgliedern des Vorstandes wurden weiter berufen: Gerd Helmers für Finanzen, Jutta Huntemann-Hintze zur Schriftführerin, Ulrich Reich zum Pressesprecher sowie Wolf-Rüdiger Ehry, Achim Ritter, Maren Baumann-Reich, Gisela Naxera, Claus-Friedrich Schrader und Lothar Müller zu Beisitzern.

140426 V37.000 Teilnehmer bei der Demonstration 2013 in Wietze und 30.000 Teilnehmer an der Demonstration für bäuerliche, ökologische Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, Achtung der Tierrechte und gutes Essen im Januar in Berlin bestätigen den Kurs der Bürgerinitiative „Wir haben Agrarindustrie satt“. Diese Themen sind bei vielen Menschen angekommen.

“Inzwischen wurde am westlichen Ortsende der Gemeinde Wietze die 175. Mahnwache abgehalten. Warum sind diese Montags-Mahnwachen am Kreisel weiterhin noch erforderlich? Im Megaschlachthof Wietze, dem größten Geflügelschlachthof Europas, ist eines der Symbole für verfehlte Agrarpolitik zu sehen. Aus ethischer, moralischer Sicht, wegen des Tier- und Umweltschutzes, wegen des hohen Verbrauchs von Ressourcen an Wasser und Energie, des hohen Einsatzes von Antibiotika in der Massentierhaltung und der daraus resultierenden Verbreitung von multiresistenten Keimen aus Ställen und Schlachthöfen ist diese Form der Lebensmittelproduktion abzulehnen. Aus Achtung vor allem Leben, insbesondere, weil ganz offensichtlich Massentierhaltung und Tierquälerei untrennbar miteinander verbunden sind – das erweisen fast täglich wieder aufs neue Berichte in den Medien – darf die Agrarindustrie nicht mehr länger so weitermachen wie bislang”, erklärt die Bürgerinitiative.

“Aber die Bürgerinitiative Wietze macht weiter. Sie wird die Themen „Landwirtschaft“ und „Industrielle Nahrungsmittelproduktion“ sowie die damit zusammenhängenden globalen Probleme weiterhin sehr kritisch begleiten. Inzwischen weltweit mit vielen Organisationen vernetzt, wird der Kurs gehalten”, so die Mitglieder.

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