HAMBÜHREN. Peter Witting, parteiloser Bürgermeisterkandidat in Hambühren, ist seit September 2018 auf „Heimatrunden“ unterwegs und hat sich eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Wochen intensiv mit der Problematik der Lärmbelästigung in Hambühren, Ovelgönne und Oldau nicht nur auseinandergesetzt, sondern sich auch mit Behörden auf kommunaler und Kreisebene in Verbindung gesetzt um hier Verbesserungen zu erreichen. Das derzeitige Ergebnis: Weil der Landkreis sich auf Verkehrszählungen aus dem Jahr 2015 beruft, ist hier wohl keine schnelle Lösung in Sicht. Für sich zieht Witting die Bilanz: „Am Ball bleiben, weiter immer weiter…“

Seine Gespräche mit Bürgern und Behörden zu diesem Thema, fasst Witting wie folgt zusammen: Mitbürger aus dem Ortsteil Ovelgönne hätten ihm ihre Sorgen bezüglich der Lärmbelästigung durch den zunehmenden Verkehr in Gesprächen anvertraut. Daraufhin habe er alle Bürgerinnen und Bürger der Hasenheide und Rehschneise zu einem Informationsnachmittag mit Grillen in Ovelgönne eingeladen. In den geführten Gesprächen sei die Problematik des zunehmenden Verkehrs erörtert worden und nach einer lebhaften Diskussion habe er mögliche Lösungsansätze vorgeschlagen, mit welchen Maßnahmen die Wohnqualität in diesem Bereich verbessert werden könnte.

Neben dem Bau eines Lärmwalls, einer Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich der Ampel Ortsausgang Ovelgönne Richtung Hambühren/Celle sei auch die Möglichkeit eines Nachtfahrverbotes für LKW ab einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 t in Betracht gezogen worden. Das Nachtfahrverbot traf ebenfalls für die Hauptstraße in Oldau zu, denn auch von Bewohnern der Hauptstraße in Oldau sei Witting zu dieser Problematik des Öfteren angesprochen worden. „Auch hier ist – bei einer immer wieder vorkommenden Sperrung der A 7 – die Lärmbelästigung von dem umgeleiteten Schwerlastverkehr durch die Ortschaften Hambühren/Ovelgönne und Oldau unerträglich geworden. So berichteten betroffene Bürger, dass sie nachts – aufgrund des Schwerlastverkehrs und ‚Raser‘ – oft kein Auge mehr zu bekommen“, berichtet Witting.

Peter Witting berichtet, er habe seine Ideen bei der Gemeinde Hambühren vorgetragen und mit dem zuständigen Abteilungsleiter besprochen. Seitens der Gemeinde Hambühren sei dem Anliegen Verständnis entgegengebracht und ein entsprechender Antrag auf eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 70 Km/h (Ortsausgang Hambühren – Richtung Celle) beim Landkreis Celle beantragt worden. Der Antrag sei vom Landkreis allerdings abgelehnt worden. In einem Schreiben an den zuständigen Bearbeiter des Landkreises Celle habe Witting nun um Lösungswege bzw.  um eine Stellungnahme gebeten, worauf sich die Ablehnung seines Antrages stützt. Die Stellungnahme habe etwas auf sich warten lassen, da die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden zu dieser Angelegenheit ebenfalls angehört werden musste.

Das Ergebnis ist laut Witting „sehr ernüchternd, da die Verkehrszählungen aus dem Jahr 2015 zugrunde gelegt wurden und ein Überschreiten der Grenzwerte demnach nicht vorliegt. Das gilt auch für ein beantragtes Nachtfahrverbot für LKW in dem Bereich der Hauptstraße Oldau“. Diese Ergebnisse der Behörden hielten ihn aber nicht davon ab, sich auch weiterhin für eine Lärmreduzierung in Hambühren, Ovelgönne und Oldau und somit für eine besseren Wohnqualität aller Bürgerinnen und Bürger in „seiner“ Gemeinde einzusetzen.

Seine Dorfrunde führt Peter Witting im Februar 2019 mit den Besuchen bei den Alten- und Pflegeheimen Jäger, Meinicke und dem Pflegeheim Am Grünen Eck weiter fort. In den folgenden Wochen sind Besuche bei den Kindergärten der Gemeinde sowie Besuche bei den heimischen Vereinen/Verbänden und ansässigen Firmen vorgesehen. Ausführliche Informationen unter: www.peterwitting-hambuehren.de

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