CELLE. Am ersten Montag im November zogen traditionsgemäß Jung und Alt durch die Straßen von Neustadt-Heese. Um die 400 Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern und Nachbarinnen und Nachbarn hatten sich eingefunden, um das 20-jährige Jubiläum des Laternenumzugs der Stadtteil-AG Neustadt-Heese zu würdigen.

Auf dem Lauensteinplatz, wo Wulf Bätje vom Ortsrat Neustadt-Heese den Umzug eröffnete, sah es noch gar nicht so voll aus. Doch als der Zug durch die Straßen zog – vorneweg der ehemalige Kontaktbeamte der Polizei, Karsten Wiechmann, und ein Wagen des Technischen Hilfswerks (THW) – zeigte sich, wie viele Menschen sich im Dunkeln mit bunten Laternen auf den Weg gemacht hatten. Die Feuerwehrkapelle Oppershausen spielte Marschmusik und bei jedem der fünf Singstopps Laternenlieder zum Mitsingen.

Die THW-Jugend begleitete den Umzug zu Beginn mit Fackeln und den Abschluss bildeten die Tagesgruppe der Stiftung Linerhaus und der Sanitätsdienst der Johanniter-Unfallhilfe. Nach einer knappen Stunde auf dem Heeseplatz angekommen, verteilte der Kinderschutzbund zur Stärkung vor dem Stadtteilbüro „Mittendrin“ Äpfel, Brötchen, Süßigkeiten und heißen Zitronentee. Organisiert werden konnte der Umzug dank finanzieller Unterstützung des Ortsrats Neustadt-Heese und der Menschen aus dem Stadtteil. Der Edeka-Markt Wilhelms und die Bäckerei Misch spendeten die Leckereien.

Die beiden Stadtteilmanagerinnen Izabela Marcinkowska und Monika Rietze freuten sich über viel spontanes und positives Feedback von Teilnehmenden. Untermalt vom Spiel des Posaunenchors der Paulus-Gemeinde klang der Abend bei nachbarschaftlichen Gesprächen aus.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.