CDU-Kreistagsfraktion besucht Oberschule Bergen: Neubau angedacht

Politik Von Redaktion | am Mo., 20.05.2019 - 16:46

BERGEN.  Die Oberschule Bergen stand bei einem Besuch der CDU-Kreistagsfraktion im Mittelpunkt des Interesses. Schulleiterin Sabine Fuhrmann und ihr Stellvertreter Thorsten Neumann informierten die Fraktion über den pädagogischen Ansatz der Schule und die vielfältigen Möglichkeiten, in Bergen, einen Schulabschluss zu erreichen. Neben der didaktischen Arbeit interessierte die Kreistagsfraktion auch die Frage der Zukunftsentwicklung. Wunsch der Schule ist es, in der Zukunft wieder für alle Schüler der Stadt Bergen zuständig zu sein, so dass künftig auch wieder die Ortschaften in Eversen und Sülze zum Einzugsbereich gehören. Hierzu müsste allerdings die Schule angesichts der Schülerzahlen erweitert werden.

„Wir halten eine Gesamtlösung auf dem Schulgrundstück für einen sinnvollen Zukunftsweg.“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Torsten Harms, der zusicherte, dass man bei den Beratungen im Kreistag den Neubau auf dem bisherigen Grundstück der Schule favorisiere.  Sabine Rudnik, schulpolitische Sprecherin der CDU, ergänzte, dass eine Zweigstellenlösung für den Gesamtbetrieb der Schule immer nur die zweitbeste Lösung darstelle, auch wenn der zweite Standort nur wenige 100 m entfernt ist. Seitens der Bergener Stadtverwaltung begleitete Frank Juchert die Kreispolitiker und erklärte, dass die Stadt Bergen für jeden Weg des Landkreises offen sei, um die Oberstufe nachhaltig zu unterstützen.

In der weiteren Diskussion wurden verschiedene schulpolitische Aspekte angesprochen, insbesondere auch die Forderung nach weiteren Sozialpädagogen. Hier war sich die Fraktion mit der Schulleitung einig, dass das Land Niedersachsen hier erheblichen Nachbesserungsbedarf habe.

Nach der Besichtigung der Schule gab es weitere Gespräche der CDU-Kreistagsfraktion mit Frank Juchert als Bewerber um das Bürgermeisteramt. Juchert machte deutlich, dass es ihm darum gehe, "dass sich die Stadt Bergen auf ihre Wurzeln besinnt und aus diesen letztendlich auch die Kraft für die Zukunft schöpft". Es gäbe viele Themen, die man angehen wolle, dazu gehörten nicht nur der Ausbau von Breitband, sondern auch der weitere Stadtumbau. Im Hinblick auf den Rettungsdienst verwies der erste Stadtrat darauf, dass man sehr genau darauf achten werde, wie sich die Einsatzzeiten in Bergen darstellen. Ziel bleibe es nach wie vor, auch in Bergen eine Rettungswache vorzuhalten. Die CDU-Fraktion sicherte dem Bürgermeisterbewerber, nach seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Bergen, ein offenes Ohr und jedwede Unterstützung zu. „Der Fraktion ist bewusst, dass Bergen einen besonderen Stellenwert in der Gemeindelandschaft des Landkreises hat“, so Jan-Hendrik Hohls, Kreisabgeordneter aus Bergen, “daher werden wir auch in der Zukunft den Entwicklungsprozess im Norden des Landkreises nachhaltig unterstützen!“ Die Fraktionsmitglieder wünschten dem Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 26. Mai 2019 viel Erfolg und ein Quäntchen Glück.