CDU reagiert auf Grünen-Statement zur Zukunft der Kalihalde Wathlingen

WATHLINGEN. Am 22. August hatte der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Kreistagsfraktion, Gerald Sommer, sich zur Zukunft der Wathlinger Kalihalde geäußert. Darauf reagiert die CDU Wathlingen jetzt wie folgt:

"Es bedurfte lediglich der harmlosen Ankündigung des CDU-Ortsverbandes Wathlingen, sich in einer parteiinternen Veranstaltung ein eigenes Bild von den geogenen, also natürlichen Verhältnissen im Untergrund der Kalihalde zu machen, um bei dem umweltpolitischen Sprecher der Grünen-Kreistagsfraktion eine akute Panikattacke auszulösen. Reflexartig greift er in die Rumpelkammer der Unterstellungen, Provokationen und Mutmaßungen. Solche Denkverbote machen argwöhnisch. Warum fürchten die Grünen eine sachliche Beschäftigung mit dem Thema? Was haben sie dagegen, wenn ein Ortsverband erst analysieren und danach eine Bewertung abgeben will?

Wir erkennen da eine Position, die in einer fundamentalen grünen Denkblase gefangen ist. In diesem Weltbild gibt es nur die moralisch überlegenen Grünen, die Tag ein Tag aus gegen dunkle Mächte kämpfen müssen, um die Welt zu retten. Kompromisse, Selbstkritik und Verständnis für die Positionen der anderen fürchtet diese Spezies grüner Politiker wie der Teufel das Weihwasser. Die Art und Weise der Einlassungen des umweltpolitischen Sprechers sind ein Beleg dafür, dass in unserer Gesellschaft nicht jeder an einem vernunftgeleiteten gemeinsamen Gespräch über strittige Punkte interessiert ist, bedauert der Ortsverbandsvorsitzende Martin Thunich.

Das Anliegen des CDU-Ortsverbandes, einen sachlichen und fairen Diskurs im Dorf in Gang zu bringen, werde vermischt mit einem Anliegen des Landrates, der sich über einen Verfahrensfehler bei der Einrichtung eines Recyclingplatzes mokiert. "Das ist ein Paradebeispiel für eine wirre Argumentation und nicht zielführend. Verhindern ist kein Zukunftsprojekt. Ehrliches Zuhören, nicht allen alles versprechen, die Gesellschaft nicht spalten, das gehört für uns heute zum Markenkern eines aufgeklärten bürgerlichen Konservatismus“, führt Thunich weiter aus.