BERGEN. Wieso kann mein Schulranzen eine Gefahr darstellen? Warum soll ich nicht am Bordstein stehen? Warum sieht mich der Busfahrer nicht, wenn ich vor dem Bus die Straße überquere? Diese und viele weitere Fragen wurden den Erstklässlern beim Schulbustraining in der Hinrich-Wolff-Schule von den Moderatoren der CeBus beantwortet.

Die Busschule und direkt an der Haltestelle statt. Dazu wurde ein eigens dafür beschrifteter Linienbus eingesetzt. Plastisch und realistisch führte Busschultrainer Siegfried Browa den Schulkindern vor Augen, was bei einem Fehlverhalten passieren kann. Ihm sei es wichtig, dass die Schüler lernen, Gefahren zu erkennen und durch bewusstes Handeln Gefahrensituationen zu verhindern. Für die Kinder sei das ein wichtiger Schritt zu mehr Selbständigkeit.

Verglichen mit anderen Verkehrsmitteln sei der Bus das sicherste Schülerbeförderungsmittel. Werden bestimmte Regeln jedoch außer Acht gelassen, können auf dem Schulweg und auf dem Weg nach Hause auch Unfälle passieren.
Oft passieren Unfälle bereits auf dem Weg zur Haltestelle, wenn Kinder nicht rechtzeitig von zu Hause losgehe.

Die Busse seien häufig sehr voll, Sitzplätze begehrt, es werde gedrängelt und gerempelt. Muss der Busfahrer dann noch plötzlich bremsen, seien Verletzungen nicht selten. Folgenschwerer sind Unfälle beim Überqueren der Fahrbahn vor dem Ein- und Aussteigen.

Mit dem Busschultraining setzt sich die CeBus für mehr Sicherheit auf dem Schulweg ein. Als Nebeneffekt wünscht sich die CeBus stressfreie Fahrten für Schüler und Busfahrer und hofft auf ein angenehmes Miteinander.

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