CeBus installiert Abbiegeassistenzsysteme in Linienbussen

Verkehr Von Redaktion | am Di., 27.04.2021 - 17:46

CELLE. Ein Blick in den Seitenspiegel ist nicht ausreichend, um die gesamte Verkehrssituation zu überblicken. Befindet sich ein Radfahrer oder Fußgänger im so genannten toten Winkel, kann es zu folgenschweren Unfällen kommen. Das Busunternehmen CeBus investiert eigenen Angaben zufolge seit 2019 schrittweise in Abbiegeassistenzsysteme und hat bisher insgesamt 25 Fahrzeuge damit ausgerüstet. Auch die elf Neufahrzeuge, die der CeBus im Sommer diesen Jahres geliefert werden, sind mit dem Abbiegeassistenzsystem ausgerüstet.

In den kommenden Jahren soll die Anzahl der Omnibusse mit Abbiegeassistent stetig steigen. „Wir haben uns dazu entschieden, in die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern zu investieren. Die Kollegen im Fahrbetrieb unterstützt das System im täglichen anspruchsvollen Arbeitsalltag. Das System gehört mittlerweile zu der Grundausstattung unserer Neufahrzeuge und auch Bestandsfahrzeuge werden schrittweise nachgerüstet“, so Stefan Koschick, Geschäftsführer der CeBus. 

Die Funktionen der Abbiegeassistenzsysteme 
Das Abbiegeassistenzsystem „TurnCAM“  der Firma Rosho, das in den Bussen der CeBus installiert wird, "überwacht den rechten seitlichen Nahbereich durch speziell entwickelte Bildauswertungen und ist speziell für die  Anforderungen an LKW und insbesondere an Bussen abgestimmt", so das Busunternehmen. Der  Abbiegeassistent erzeuge ein optisches und über die rechtlichen Erfordernisse hinaus ein zusätzliches akustisches Signal an den Fahrer bei Erkennung einer Person oder eines Objektes. Das System erfülle sämtliche technische  Anforderungen, die vom Bundesverkehrsministerium an Abbiegeassistenzsysteme formuliert wurden.
 

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