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Platz drei für Hermannsburger Äitschbees

Celle war Schauplatz der Deutschen Junioren Meisterschaften im Ultimate Frisbee

19.09.2016 - 14:03 Uhr     CelleHEUTE    0

CELLE. Am Wochenende fanden im Otto-Schade-Stadion am Herzog-Ernst-Ring die Deutschen Junioren Meisterschaften im Ultimate Frisbee statt. In drei Divisionen – U14, U17 und U20 – traten über 40 Teams aus ganz Deutschland gegeneinander an. Im Fokus stand dabei nicht nur der Sieg, sondern vor allem Spaß und Fair Play.

Beinahe jeder hat wohl einmal eine Frisbee-Scheibe in der Hand gehabt. Im Sommer sieht man sie durch jeden Park, durch jedes Freibad fliegen. Doch dass es auch nationale und internationale Meisterschaften im Ultimate Frisbee gibt, wissen nur wenige. Durch geschicktes Zuwerfen der Frisbee-Scheibe versucht eine Mannschaft die Scheibe in der gegnerischen Endzone zu fangen. Mit der Scheibe in der Hand darf nicht gelaufen werden – Sternschritt und Stoppschritt ist jedoch erlaubt.

Dutzende Zelte waren auf dem Sportplatz am Herzog-Ernst-Ring aufgebaut. Über 300 Menschen – größtenteils Kinder – pilgerten zum Wochenende dorthin, um an der Deutschen Junioren Meisterschaften im Ultimate Frisbee teilzunehmen. Trotz des wechselhaften Wetters gaben die Teams ihr Bestes. Mit dabei auch das Celler Team „Catch‘em All“ und die Hermannsburger „Äitschbees“.

Obwohl sich das U20-Team „Catch‘em All“ des MTV Eintracht Celle fleißig auf den Sieg vorbereitet hatte, reichte es nur für den elften von neunzehn Plätzen. Der Sieg ging an „Sean‘s Sheep“ aus Beckum. Freuen dürfte es die Mitglieder des Celler Team allerdings, dass sie unter den U20 im Bereich „Spirit“ ausgezeichnet worden sind; eine Ehrung für Kenntnis der Regeln, Vermeiden von Fouls und Körperkontakt, eine faire und respektvolle Haltung, sowie positive Einstellung und Selbstkontrolle.

Besser lief es für das Team aus Hermannsburg. Sie konnten in der Division U14 den dritten und in der U17 den neunten Platz erzielen. Weitere Siege holten „Heppie Frisbeez“ aus Heppenheim (U14) und die „Lions“ aus Heidelberg (U17).

Eine besondere Auszeichnung erhielt Rebecca Reimann vom „CSI:Kamen“. Ihr wurde der Phillis-Award überreicht, der sie für ihr Engagement im Verein und „Spirit of the Game“ ehrt und ihr die Möglichkeit bietet, im Juli an einem Frisbee-Camp in den USA teilzunehmen.

 

x^Text und Fotos: Anna Karsten

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