CELLE. Gerade der oft Menschenleben rettende Einsatz im Gebäudeinneren birgt für die Einsatzkräfte der Feuerwehren viele Gefahren und muss regelmäßig in theoretischen und praktischen Übungsveranstaltungen geübt werden. Am Samstag, den 20. Oktober, stand der Freiwilligen Feuerwehr Celle hierzu ergänzend zu den regelmäßig stattfindenden Übungsdiensten innerhalb der Ortsfeuerwehren eine mobile Brandsimulationsanlage zur Verfügung. Mitglieder aller neun Ortsfeuerwehren konnten das Vorgehen unter schwerem Atemschutz üben. Die mobile Übungsanlage bietet eine sinnvolle und lehrreiche Ergänzung der Atemschutzgeräteträgerausbildung in der Stadt Celle.

In der Anlage werden dem eingesetzten Atemschutzgerätetrupp verschiedene Einsatzlagen geboten. Wie in der Realität sind die Räumlichkeiten komplett verraucht, die Hitze des Brandes ist deutlich zu spüren. Das Feuer selbst wird durch Gasbrenner nachgestellt. Der Trupp muss in der Anlage zum Brandherd vordringen und das Feuer bekämpfen. Ein Löscherfolg wird durch kleiner werdende Flammen dargestellt. Aus dem Leitstand kann auf das Vorgehen des Trupps reagiert werden und z.B. ein Feuer neu entfacht werden, wenn dieses nicht gründlich abgelöscht wurde. Während der gesamten Übung stehen die Einsatzkräfte unter Beobachtung der Ausbilder. In einer Nachbesprechung erörtern Ausbilder und eingesetzter Trupp den Übungsverlauf.

Text: Florian Peruhn



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