Celler Ruderer richten Sprint-Landesmeisterschaften aus

Wassersport Von Extern | am Fr., 07.08.2020 - 16:53

CELLE. Während bisher alle anderen in Niedersachsen geplanten Regatten wegen der Corona-Maßnahmen abgesagt werden mussten, habe der Regattaauschuss Celle von Landkreis und Sozialministerium grünes Licht erhalten, wie Regattaleiter Ralf Leineweber mitteilt. Statt der ursprünglich eintägigen Veranstaltung sei nun ein zweitägiges Fest geplant. Sollten sich die Voraussetzungen bis zum 3./4. Oktober nicht ändern, können die Austragung der Sprint-Landesmeisterschaften auf der Aller starten.

"In enger Abstimmung mit dem Landesruderverband, der uns um die Ausrichtung der Meisterschaften gebeten hat, haben wir innerhalb weniger Tage ein Konzept unter Berücksichtigung der Corona-Verordnung erarbeitet", berichtet Ralf Leineweber. Nachdem dieses genehmigt war, sei die ursprüngliche Ausschreibung komplett überarbeitet worden. Unter anderem sehe sie jetzt 45 Meisterschaftsläufe vom Einer bis zum Achter vor, zu denen in den meisten Fällen auch Vor- und Zwischenläufe ausgefahren werden sollen.

Grundvoraussetzung für die Einhaltung der Abstandsregeln sei, dass diesmal kein Bootsanhänger auf der Ziegeninsel stehen wird. Stattdessen werde dieser Bereich ausschließlich den Aktiven sowie einer begrenzten Zahl von Zuschauern vorbehalten sein. Als Bootslager sollen das Feuerwehrgelände sowie Teile der Sportanlage Saarfeld dienen. "Wir sind der Stadt Celle, dem MTV Eintracht Celle und der Feuerwehr dankbar, dass sie uns dies ermöglichen", so Leineweber. "Für die Aktiven bedeutet das zwar längere Wege als gewohnt, aber wir werden alles tun, um bestmögliche Rahmenbedingungen für die Regatta zu schaffen."

Beim Landesruderverband Niedersachsen freue man sich, dass in diesem Jahr überhaupt noch eine Regatta durchgeführt werden könne. In einem Schreiben an die Mitgliedsvereine heißt es: "Alle sind aufgerufen, unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln daraus ein Fest der Ruderer zu machen." Die Ausrichter Celler Ruderverein, RC Ernestinum-Hölty und Hermann Billung wollen mit ihren ehrenamtlichen Helfern die Voraussetzungen dafür schaffen - "wohlwissend dass der Organisationsaufwand deutlich größer sein wird als bei der üblichen Herbstregatta", so der Organisator.