HANNOVER/CELLE. Hannover 96 kann nicht nur Fußball. Dies zeigte die noch recht junge Sparte Leistungsschwimmen des Vereins, die im Stadionbad Hannover ihren ersten Wettkampf am 22./23. September 2018 ausrichtete: das 1. Internationale 96-Swim-Festival.

Es war ein Wettkampf der etwas anderen Art, gut organisiert, die Sprints wurden zügig hintereinander angepfiffen. Dabei mussten von 27 Vereinen 251 Teilnehmer und damit verbunden 1260 Starts bewältigt werden. Es gab respektvolle Pausen, das Pensum war jedoch insgesamt recht anspruchsvoll für die Aktiven. Diese mussten in kurzer Zeit ihre optimale Leistung hintereinander abrufen. Denn in diesem Wettkampf gab es die gesetzten Vorläufe. Aus denen wurden die 16 Zeitschnellsten der offenen Wertung für das Halbfinale ermittelt, was dann in zwei Läufen zu je acht Schwimmern/-innen ausgetragen wurde. Die acht Zeitschnellsten beider Halbfinals qualifizierten sich dann für das Finale, d. h. in jeder Disziplin mussten die Leistungen auf den Punkt gleich dreimal abgerufen werden. Dieser Kräfte raubende Einsatz sollte jedoch belohnt werden, denn das Finale bot einen besonderen Anreiz: Die jeweils drei Erstplatzierten aus den Finals erhielten Geldpreise (z.B. 1. Platz 40 Euro).

Diesen Wettkampf nutzten auch elf Aktive des Celler Schwimm-Clubs e.V. Der Fokus lag auf den 50m-Strecken. Hier bestand auch noch einmal die Möglichkeit, sich für die Landes- und Deutschen Kurzbahnmeisterschaften zu qualifizieren, was den Cellern mit vielen Bestzeiten gelang.

Am erfolgreichsten konnte ihren guten Leistungszustand bei den weiblichen Startern Leonie Kanus (Jg. 02) demonstrieren. Sie zeigte bereits in den Vorläufen ihre Bestzeiten und belegte jeweils die Plätze 1-3. Somit sollte es dann auch nach den guten Zwischenläufen für die Endläufe in 50m Schmetterling, Rücken und Freistil reichen. Auf der Schmetterlingsstrecke wurde dann ihr Einsatz mit einem dritten Platz und damit Bronze belohnt. Auch in der Mehrkampfwertung schob sich Leonie Kanus in der offenen Wertung auf Platz vier. Auch ihre Vereinskolleginnen Jana Reimchen (01) konnte sich bis in die Endläufe qualifizieren und belegte dort gute Plätze fünf und sieben (Brust, Freistil). Auf den Strecken Rücken und Brust kam auch Catharina Heese (99) nach guten Vorläufen in die Endläufe und belegte dort Platz fünf und vier. Und auch Lina Timm (01) konnte nach erfolgreichen Vorläufen, die sie alle auf den ersten drei Plätzen beendete, in ihrer Hauptlage Schmetterling im Endlauf starten. Dort schlug sie dann als Vierte an.

Bei den männlichen Startern wurden ebenfalls die Endläufe erreicht. Erfolgreichster männlicher Teilnehmer des Celler SC war Jan Hartwich (00). Dieser starteten in den Vorläufen in vier Disziplinen, erreichte dreimal den Zwischenlauf und letztlich dann auf der Rücken- und Freistilstrecke jeweils den Endlauf und beendete diese jeweils auf dem zweiten Platz und darf sich über Silber freuen. Das gute Gesamtergebnis brachte ihm dann auch in der offenen Mehrkampfwertung ebenfalls den zweiten Platz.

Maxim Reimchen (01) konnte sich nach guten Zeiten in den Vorläufen ebenfalls auf der Schmetterlings- und auf der Bruststrecke für die Endläufe qualifizieren und belegte dort Platz acht und sieben. Trainer Detlef Heidenreich war äußerst zufrieden mit seinen Schützlingen. „In allen Finals war der Celler SC vertreten. Dadurch setzt der Verein gute Akzente und zeigt, dass wir gut aufgestellt sind“, so seine Bilanz.

Jan Hartwich (Freistil) vom CSC. Foto: Jana Reimchen



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