CELLE „Neue Vorstellungen des OB Nigge zur Celler Sportpolitik sollen im Ausschuss erläutert werden. Die Einbindung der politischen Gremien bei wesentlichen Veränderungen des Sportentwicklungsplanes dürfen nicht am Rat vorbei entschieden werden“. So lauten die zwei wesentlichen Forderungen einer Gruppe von Celler Sportpolitikern, die ihre Sorge ausdrücken, dass die sportpolitischen Vorstellungen des Celler Oberbürgermeisters, Dr. Jörg Nigge (CDU), nicht mit den Zielen des Sportentwicklungsplanes korrespondieren.

„Um hier Klarheit und Transparenz in die sportpolitische Diskussion zu bringen, müssen OB und Fachverwaltung  öffentlich erklären, auf welcher Basis die neuen Erkenntnisse fußen. Warum zum Beispiel plötzlich kein Ersatz für die MTV-Halle mehr notwendig erscheint. Laut OB Nigge und Fachverwaltung Sport hält die Stadt die Hallenkapazitäten in der Stadt für ausreichend“, erläutern die Politiker ihr Anliegen.

„Weil diese Aussagen zu erheblichen Irritationen im Celler Sportbereich geführt haben, wollen wir insbesondere in dieser Frage Klarheit finden“, so Sportausschussmitglied Ute Rodenwaldt-Blank (SPD).

Zu den Unterzeichnern und Initiatoren dieser Initiative gehört auch Sportausschussmitglied Gerda Kohnert (SPD), die anmerkt: „Es muss auch nachhaltig dargelegt worden, warum der neue OB mit einem Federstrich die Verhandlungen mit dem Landkreis Celle bezüglich der Prüfung einer gemeinsamen Initiative zum Wiederaufbau der Sporthalle am Burgzentrum abbrach, ohne dieses vorher im Rat zu kommunizieren. Gerade wegen der knappen Finanzen wäre ein gemeinsames Projekt finanzpolitisch durchaus interessant und sinnvoll gewesen.“

Zu den Unterzeichnern zwecks Einberufung einer Sondersitzung des Sportausschusses gehören weiterhin Rolf-Peter Nieber (Bürgervertreter), Oliver Müller (BSG) und Torsten Schoeps (WG). Wegen der Ferienzeit halten die Initiatoren eine Durchführung der Sondersitzung in der ersten Augusthälfte 2017 für gerechtfertigt.

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