EDIGER-ELLER. Am vergangenen Wochenende fand in Ediger-Eller die „4. Mosel Firefighter Challenge“ statt. Hierbei handelt es sich um eine Firefighter Combat Challenge – einem Wettkampf aus den USA, bei dem ein Feuerwehreinsatz durch verschiedene sportliche Aufgaben simuliert wird. Das Ganze in vollständiger Schutzausrüstung.

In diesem Jahr nahmen auch zwei Kameraden aus Celle an diesem Wettkampf teil. Raphael Winkelmann und Kai Schünemann sind beide Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache und bildeten zusammen mit den Kameraden Tobias Kratzke und Lars Howald aus Osterholz-Scharmbeck ein Team.

Für alle ist es ein Hobby neben der Feuerwehr, das eng mit dem Ehrenamt verbunden ist. Insgesamt 257 Einzelstarter gingen bei der „4. Mosel Firefighter Challenge“ an den Start. Tobias Kratzke erreichte den 200. Platz, Raphael Winkelmann den 161. Platz sowie Kai Schünemann den 84. Platz. Im Staffelwettbewerb erlangten das Team FCC Celle/Osterholz den 40. Platz.

Foto: Team FFC Celle/Osterholz

Foto: Team FFC Celle/Osterholz

Was ist die Firefighter Combat Challenge?

1974 als physischer Test für Feuerwehrleute mit den fünf häufigsten Aufgaben bei einem Brandeinsatz entwickelt, entstand 1991 ein Wettkampf für Feuerwehrleute. Bei dem Wettkampf muss zunächst ein ca. 19 kg schweres Schlauchpaket einen 12 Meter hohen Turm hochgetragen und in eine dafür vorgesehene Box abgelegt werden. Im Anschluss muss ein 19 Kg schwerer Schlauch, der in eine Feuerwehrleine eingebunden ist, den Turm hochgezogen und dann ebenfalls in der Box abgelegt werden. Hiernach geht es die Treppen wieder runter. Unten angekommen muss mit einem Vorschlaghammer ein ca. 72,5 kg schweres Gewicht um 1,5 Meter mit kurzen, gezielten Schlägen verschoben werden. Den Hammer zur Seite gelegt geht es zu einer 42,5 Meter langen Slalomstrecke an deren Ende ein 23 Meter langer Schlauch wartet. Dieser mit Wasser gefüllte Schlauch muss nun ausgezogen werden und am Ende ein Ziel mit einem Wasserstoß aus dem Strahlrohr getroffen werden. Nun geht es zur finalen Aufgabe. Die Menschenrettung! Nach dem das Ziel getroffen und der Schlauch abgelegt wurde, muss ein ca. 80 kg schwerer Dummy über eine Strecke von 30 Metern ins Ziel transportiert werden.

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