BUDAPEST/CELLE. Mit über 20.000 Athleten fand vom 7. bis 20. August die 17. FINA World Masters Championships als größtes je durchgeführtes Schwimm-Event statt. Allen Unkenrufen zum Trotz konnte die Schwimmparty der Superlative dank einer grandiosen Organisation reibungslos durchgeführt werden. Nicht zuletzt war das auch der Tatsache geschuldet, dass die Titelkämpfe auf der Margareteninsel in der ungarischen Hauptstadt sowohl in den Anlagen der Duna Arena als auch im Hajos Alfred National Complex ausgetragen wurden.

Mit dabei: die Cellerin Mandy-Karina Schmerder, startend in der Altersgruppe 25 – 29 Jahre. Während Kathrin Bock ihre Teilnahme aus persönlichen Gründen bereits im Vorfeld absagen musste, wurde Karsten Zeiske in Budapest von der Grippe erwischt, so dass ein Start für den Celler Routinier auf den Sprintstrecken unmöglich war.

487 Frauen, startend in zwei Schwimmbecken der Duna Arena parallel, eröffneten am Montag die Schwimmwettbewerbe mit der 800 m Freistil-Disziplin. Schmerder egalisierte ihre bisherige Saisonbestmarke mit der Zeit von 11.09,54 Min. und belegte einen guten 25. Platz in ihrer Altersklasse. Über die 50 m Brust-Distanz beeindruckte sie durch einen couragierten Auftritt. Mit einer Zeit von 0:38,14 Min. belegte sie wiederum Platz 25 in ihrer AK (von 51). Auf der 100 m Bruststrecke wiederholte die Cellerin ihre Zeit, die sie bei den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg erreicht hatte. Die Zeit von 1:25,87 Min. bedeutete Platz 27 (von 66) in ihrer Altersklasse. Die 200 m Lagen, die bei 35 Grad in der Mittagszeit im Außenpool des Hajos National ausgetragen wurden, brachten so manchen Athleten physisch an seine Grenzen. Auch Schmerder hatte arge Probleme mit den Außentemperaturen. Sie schlug mit einer Zeit von 2.54,13 Min. als 40. (von 54) in ihrer Altersklasse an.

Nach einer ebenso aufregenden wie anstrengenden Wettkampfwoche blieb die 26-jährige auf der 200 m Bruststrecke leicht hinter ihren Erwartungen. Sie begann das Rennen recht flott, auf der letzten Bahn fehlten dann jedoch die berühmten Körner. Am Ende reichte die Zeit von 3.09,86 Min. für einen 29. Platz (von 42) in ihrer Altersklasse.

„Dank der Unterstützung meiner Trainingspartner in Celle, meines Arbeitgebers sowie des Betreuer-Teams, Anna Duday und Juliane Zander, war es mir möglich, zum Saisonhöhepunkt noch einmal gute Platzierungen und teilweise persönliche Bestzeiten zu erreichen“, konstatiert Mandy-Karina Schmerder. „Diese Wettbewerbe vor beeindruckender Kulisse und so stimmungsvoller Atmosphäre werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.“ Die Party an der Donau endete am 20. August mit einer rauschenden Abschlussfeier.

Mandy in der Duna-Arena Pool A

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.