KÖLN. Nach den ersten Wintergrüßen mit Frost und etwas Schnee mehren sich die Anzeichen, dass dies nur ein kurzer Auftakt des Winters war. Das meint zumindest der Wetterdienst WetterOnline. Doch zunächst werde es nach einer neuen kalten Wetterphase, die schon am bevorstehenden, zweiten Adventswochenende beginnt, nächste Woche noch einmal vorübergehend milder. Grund hierfür seien Atlantiktiefs, die die frühe Winterkälte vertreiben und einen wechselhaften Witterungsabschnitt einleiten. „Auf den ersten Blick eine für Winter- und Schneeliebhaber entmutigende Entwicklung, doch bei genauerer Betrachtung könnte sich das Winterwetter schnell wieder ändern“, so die Meteorologen von WetterOnline.

Kälteeinbrüche ab Mitte Dezember

Nach den letzten Berechnungen des amerikanischen Wettermodells deuten sich danach für den Zeitraum nach dem 12. Dezember immer wieder plötzliche, heftige Kälteeinbrüche mit arktischer Frostluft an. „Natürlich sind solche Berechnungen für knapp zwei Wochen im Voraus äußerst vage“, sagt Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline. „Dennoch sind sie physikalisch valide und repräsentieren einen Trend: Einen nachhaltigen Ausbruch arktischer Kaltluft durch starke blockierende Hochs über Grönland und Skandinavien.“

Auch das experimentelle Langfristmodell des europäischen Wettermodells stützt die Möglichkeit einer Einwinterung nach Mitte Dezember. Gerade vor den Feiertagen geht dieses Modell von 1 bis 3 Grad unterdurchschnittlichen Temperaturen aus. Demnach nisten sich in diesem Zeitraum starke Hochdruckgebiete von Grönland bis Skandinavien ein, die arktische Kaltluft zu uns lenken könnten. Sollte das so kommen, wären die Chancen auf kalte Weihnachten deutlich höher als sonst. Ob es auch schneien wird, ist allerdings noch nicht absehbar.

WetterOnline
WetterOnline wurde 1996 von Inhaber und Geschäftsführer Dr. Joachim Klaßen in Bonn gegründet und ist heute mit www.wetteronline.de der größte Internetanbieter für Wetterinformationen in Deutschland. Neben weltweiten Wetterinformationen gehören redaktionelle Berichte und eigene Apps zum Angebot. Die WetterOnline-App ist in über 25 Ländern vertreten und warnt die User aktiv vor drohenden Unwettern. Ein Team von etwa 70 Experten arbeitet mit hochwertiger Technik an Wetterprognosen für die ganze Welt. Im Dezember 2015 wurde WetterOnline zum dritten Mal in Folge als „Beste Website des Jahres“ in der Kategorie „Wetter & Verkehr“ ausgezeichnet.

 

Kommentare sind geschlossen.