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Sparkasse - SVO - Netzwerk - Coworking Space - Büro

„Co-Working-Space“ – Netzwerken im Celler Südwall

08.03.2019 - 14:45 Uhr     Monika Wille    0

CELLE. Die Idee der „Coworking spaces“ nimmt jetzt auch in Celle Fahrt auf. Im Rahmen einer Baustellenparty wurde das Projekt vorgestellt und mit dem Namen „Netzwerk“ getauft „Kontakte zu einer Gemeinschaft anderer Visionäre, Highspeed-WLAN, Büro- und Besprechungsräume nach Bedarf oder die Möglichkeit, einen Kaffee für die Besprechung zu ordern, all das wollen wir hier ermöglichen“, erläutert Susanne Schreiber-Beckmann, die 1. Vorsitzende vom CelleCreativ e.V., einen Teil des Konzeptes.



Die Sparkasse Celle hat gemeinsam mit dem Verein CelleCreativ e.V. die „CelleCreativ Coworking Betreibergesellschaft mbH“ gegründet. Die Stadt Celle unterstützt das Vorhaben als Co-Initiatorin. „Hinter dem Begriff ‚Coworking spaces‘ verbirgt sich ein Angebot, mit dem den Nutzern flexibler Arbeitsraum zur Verfügung gestellt wird. Es besteht genauso die Möglichkeit, einen Schreibtisch für eine Stunde, einen Tag oder mehr anzumieten, wie Einzel- oder Doppelbüros einen Tag oder länger zu nutzen. Ideal für alle, die nur gelegentlich mal einen ‚festen‘ Arbeitsplatz benötigen“, erklärt Carsten Dapper, Geschäftsführer der neugegründeten GmbH obliegt, das Konzept.

Die Sparkasse stellt der GmbH die Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Renovierung wird zu einem Großteil ehrenamtlich in Gemeinschaftsarbeit vorgenommen. Die SVO wird das Gebäude mit einem 500 Mbit/s Glasfaseranschluss versorgen und die Firma Abenhausen stellt Kopierer und Drucker zur Verfügung. „Wir wollen einen nachhaltigen Coworking Space schaffen und haben uns daher vorgenommen, 90% unserer Möblierung aus gebrauchten Möbeln zusammenzustellen. Darüber hinaus suchen wir auch Sponsoren für einen Teil der Renovierungskosten, die Küchenausstattung, die Betriebskosten etc.“, ermuntert Dapper die Anwesenden, sich für weitere Spenden auf der vorbereiteten Flipchart einzutragen. Und es gibt noch viele freie Positionen, angefangen beim Bodenbelag, den Malerarbeiten, die Ausstattung der Büros, der Küche und des Cafés bis hin zur Technik.

Im Frühsommer soll das Haus soweit fertiggestellt sein, dass erste Nutzer einziehen können.

Fotos: Peter Müller

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