Corona-bedingt nur 13 Studienanfänger an der Fachhochschule für interkulturelle Theologie

Religion Von Extern | am Fr., 06.11.2020 - 15:50

HERMANNSBURG. Mehr als 50 Bewerber hatten für das Wintersemester 2020/21 die Zulassung zum Studium an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT) erhalten, aber nur 13 Studierende konnten zum Semesterstart am 02.11.2020 das Studium in Hermannsburg aufnehmen. Einige wenige Studierende werden in den kommenden Tagen noch erwartet. Da viele Botschaften im Ausland ihren Dienst wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen und Monaten eingestellt haben, haben viele internationale Bewerberinnen und Bewerber nicht mehr rechtzeitig ein Visum erhalten, das sie zum Studium in Deutschland berechtigt. Ursprünglich hatten sich sogar mehr als 150 Interessentinnen und Interessenten für die drei Studienkurse an der FIT beworben.

Die Hochschulleitung bedauert diese coronabedingte Reduzierung der Studierendenzahlen, heißt es von Seiten der FIT. Rektor Professor Dr. Wilhelm Richebächer sei andererseits aber auch „dankbar dafür, dass das Wintersemester 2020/21 – anders als noch das vollständig online durchgeführte Sommersemester – in Präsenzform begonnen werden konnte.“ Für die kommenden Wochen ist dann ein so genanntes Hybrid-Modell geplant: Die Studierenden werden wechselweise in Präsenz und online unterrichtet. Sofern die weitere Entwicklung der Covid-19-Pandemie dies erforderlich machen sollte, würden die Lehrveranstaltungen vollständig online durchgeführt.

Das FIT–Team unter Leitung von Prof. Dr. Wilhelm Richebächer, der Prorektorin Prof. Dr. Gabriele Beckmann und Prorektor Prof. Dr. Andreas Kunz-Lübke hat die neuen Studierenden aus Ghana, Indien, dem Iran, Kamerun, Kenia, Myanmar, Pakistan, Syrien, Tansania, Uganda und Deutschland herzlich in Empfang genommen. Neben den Einzelheiten zu den Inhalten der Studiengänge, dem Leben und Studieren auf dem FIT Campus und technischen Fragen standen in der Orientierungswoche das gegenseitige Kennenlernen und das Vertraut-machen mit den Corona-Regeln auf dem Programm. Hierbei kommt gerade in pandemischen Zeiten den täglichen etwa 20-minütigen Hochschulandachten in der geräumigen FIT- Kapelle eine besondere Bedeutung zu, teilt die Bildungseinrichtung mit.

Für die Studierenden der zwei Bachelor-Studiengänge und eines Master-Studienganges sind die coronabedingten Einschränkungen auf dem Campus deutlich spürbar. Rektor Richebächer ist sich dessen bewusst, blickt aber positiv in die Zukunft: „In den kommenden Wochen gilt es, zuversichtlich zu bleiben und die richtige Balance zwischen Reduzierung der Kontakte und Pflege der Gemeinschaft zu praktizieren, damit wir diese Pandemie möglichst unbeschadet überstehen und uns der wichtigen interkulturell-theologischen Ausbildung junger Menschen aus aller Welt widmen können.“

 

With the beginning of the winter semester 2020/21, the FIT team headed by Principal Prof. Dr. Wilhelm Richebächer, Director of Academic Affairs Prof. Dr. Gabriele Beckmann and Director of Administrative Affairs Prof. Dr. Andreas Kunz-Lübke warmly welcomed 13 new students from Ghana, India, Iran, Cameroon, Kenya, Myanmar, Pakistan, Syria, Tanzania, Uganda and Germany. During the Orientation Week the new students learned helpful facts about the study programmes, living and studying on the FIT campus and technical questions. Furthermore getting to know each other and familiarising all students with the Corona rules was part of the orientation week programme.
The FIT wishes all students much joy and success in their studies, a good exchange with all other students and the teaching staff both within and outside the lectures, as well as God's blessing for their whole time on the FIT campus. Especially in pandemic times, also the daily university devotions in the spacious FIT chapel, which last about 20 minutes, are of particular importance.

For students, the corona-related restrictions on campus are very much noticeable. Rector Richebächer is aware of this, but looks positively into the future: "In the coming weeks, it is important to remain confident and to practise the right balance between reducing contacts and maintaining the community, so that we can survive this pandemic as unscathed as possible and continue the important intercultural-theological education of young people from all over the world.

The FIT wishes all students of the University of Applied Sciences much joy and success in their studies, a good exchange with all other students and the teaching staff both within and outside the courses, as well as God's blessing for their time on the FIT campus.

Text/Übersetzung: Dorothea Müller