HERMANNSBURG. Am Samstag, 31. August, 19.30 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) ist Wolfgang Kalb im Atelier am Markt zu Gast. Seit über 45 Jahren spielt und singt er akustischen Blues, vorwiegend Country Blues, angereichert durch Ragtimes, Gospelsongs oder auch Jazzballaden. Im Fingerpickingstil oder mit der Bottleneckspielweise auf der Dobrogitarre (Resonatorgitarre) interpretiert er die Lieder der alten Meister auf eigene Weise, verändert Musik und Texte und passt sie an seine persönliche Situation an. Sein Repertoire umfasst die Spielweisen seiner Vorbilder wie Blind Blake, Robert Johnson, Mississippi John Hurt und anderen Vertretern des Country Blues ab den 20ern bis heute. Unüberhörbar sind allerdings auch die musikalischen Einflüsse von Muddy Waters oder von John Lee Hooker. Wolfgang Kalbs Stimme gilt als ehrlich, persönlich und authentisch, trotzdem ist er den Originalen sehr nahe.

Bei Auftritten Ende der 70er bis Mitte der 90er Jahre teilte er sich die Bühne neben regionalen Künstlern wie Martin Philippi aus Nürnberg auch mit den Bluesgrößen wie Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder Blind John Davis.  Nach einer mehrjährigen Konzertpause tourt er seit mehreren Jahren wieder und ist zu einer festen Größe der deutschen Country Blues Szene geworden.

Neben den etablierten Bluesfestivals gastiert er regelmäßig in den renommierten Jazzclubs Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (z. B. New Orleans Jazz Festival in Wendelstein, Schmölzer Bluestage, Jazz-Weekends, Bluesnacht Meppen, Jazz T(w)oday, New Orleans Festival Fürth, Rother Bluestage, Jazzclub Salzburg, Bühler Bluesclub, Jazz Festival Celerina/St. Moritz, beim Summer Blues Festival in Basel oder beim Magic Blues-Festival bei Locarno als support für die R & B Allstars (ehemalige Spencer Davis Group). Beim Blues’n’Jazz Festival in Rapperswil gastierte er mit seinem Solo-Programm und als Duett mit der Blueslegende Jimmy „Duck“ Holmes. Heuer bestritt er das „Warm Up“ für das Lahnstein Blues Festival, u.a. für Kirt Fletcher und Axel Zwingenberger.

Erzählungen über die Lebensumstände und Mythen der Gründerzeit und deren Einfluss auf Musik und Texte sowie persönliche Erfahrungen ergänzen bei Konzerten die musikalische Reise durch die Geschichte des Blues. Seine neue CD „Blues Songster“ ist ab sofort erhältlich.

Eintritt: 12 Euro.

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.