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3D-Druckern gehört die Zukunft

Workshop „Create your Style – Druck Deinen eigenen Schmuck in 3D

09.03.2017 - 11:23 Uhr     CelleHEUTE    0
Schülerinnen des Hölty-Gymnasiums lernen, wie man am PC Gegenstände konstruieren und designen kann

CELLE.  „Den 3D-Druckern gehört die Zukunft!“ – darüber sind sich die Experten einig. In einem Workshop lernten 10 Schülerinnen die neue Technik schon heute kennen. Schülerinnen des Celler Hölty-Gymnasiums nehmen seit Dienstag an dem Workshop „Create your Style – Druck Deinen eigenen Schmuck in 3D“ bei der Baker Hughes INTEQ GmbH teil.

Noch bis morgen lernen sie, wie sie am PC einen Gegenstand konstruieren und designen können. Anschließend werden die kreativen Werkstücke wie zum Beispiel Handyschalen, Armreifen oder Ohrringe am 3D-Drucker in der gewünschten Farbe gleich ausgedruckt und können mit nach Hause genommen werden.

Der Workshop, der sich an technisch interessierte Mädchen richtet, war schnell ausgebucht. „Wir wollen den Mädchen zeigen, dass Technik spannend sein und Spaß machen kann“, sagt Hans-Jürgen Dittmers, Leiter der Technischen Ausbildung bei der Baker Hughes INTEQ GmbH. Er wünscht sich, dass die eine oder andere Teilnehmerin vielleicht auch mal den Weg in eine Ausbildung bei Baker findet. „Und gewerblich-technische Berufe haben definitiv Zukunft in unserem Land. Wir benötigen dringend interessierte und aufgeschlossene junge Menschen, die Technik nicht nur nutzen, sondern auch entwickeln wollen“, ergänzt Ulrich Rode von der Stiftung NiedersachsenMetall. Wer sich gleich noch über Studiengänge oder Ingenieurberufe informieren will, findet in Sabine Mix und Anke Krause von der Agentur für Arbeit kompetente Ansprechpartnerinnen.

Rosalie und Finja, vom Hölty-Gymnasium, wissen zwar noch nicht genau, was sie mal werden wollen, aber könnten sich vorstellen, etwas Technisches zu studieren oder zu lernen. „Es ist schon spannend, was wir hier so alles lernen. Vor allem ist mir klar geworden, was der 3D-Druck für eine technische Revolution ist. Dadurch wird sich in den nächsten Jahren sicher noch viel verändern“, so die 16 jährige Finja. Viel Zeit für ein Interview hat sie aber nicht, denn schnell wendet sie sich wieder dem 3D-Drucker zu, auf dem – wie aus dem Nichts – die von ihr selbst konstruierte und designte Handyschale entsteht.

Der Workshop wurde von der Stiftung NiedersachsenMetall, der Baker Huhges INTEQ GmbH und der Agentur für Arbeit Celle gemeinsam konzipiert. Die Partner haben es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Besonderes Augenmerk liegt bei diesem Projekt auf der Förderung von Mädchen.

Fotos: Peter Müller

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