Landesliga Schwimmen: CSC und SV Nienhagen schaffen Klassenerhalt

Wassersport Von Extern | am Mi., 05.02.2020 - 15:40

OSNABRÜCK/CELLE. Die Herrenmannschaft des Celler Schwimm-Club e.V. konnte sich in der Landesliga im Deutschen Mannschaftsschwimmen erfolgreich mit Platz 4 behaupten, ebenso wie die Damenmannschaft mit Platz 5 im Niedersachenvergleich. Die Damenmannschaft des SV Nienhagen schwamm auf Platz 7.

Am Sonntag 02.02.2020 trafen sich die Mannschaften der Landesliga im Nettebad in Osnabrück, um über den Aufstieg in die 2. Bundesliga oder den Abstieg in die Bezirksliga zu schwimmen. Die besondere Stimmung jedes Mannschaftswettkampfes war auch an diesem Sonntag wieder zu spüren. Im Becken wurde gekämpft,  am Beckenrand lautstark angefeuert. 

Der Celler Schwimm-Club e.V. startete sowohl mit einer neunköpfigen Herren-Mannschaft, die wie schon in den vergangenen zwei Jahren die Landesliga erfolgreich verteidigte und mit der achtköpfigen Damen-Mannschaft, die nun auch schon seit 2018 in der Landesliga ihren Platz im Niedersachsenvergleich verteidigt.

An die Erfolge aus den vergangenen Jahren sollte angeschlossen werden und so war das Ziel von Trainer Detlef Heidenreich klar: Klassenerhalt. Obwohl – bedingt durch die Altersentwicklung der Aktiven (Ausbildung, Studium) – immer wieder Leistungsträger nicht mehr voll im Training sind, so zeigt sich auch in diesem Jahr der Vereinsgeist des Celler Schwimm-Clubs. Der Trainer rief und auch die „Pausierenden“ kamen.

So konnte der Trainer sowohl in der Herren- als auch bei der Damenmannschaft mit einer motivierten Anzahl von Schwimmerinnen und Schwimmern arbeiten. Hier hieß es vom Trainer, die bestmögliche Teameinteilung zu finden, insbesondere, da auch nicht so erfahrene Aktive in diesem Jahr starteten. Dies ist ihm gelungen. Beide Mannschaften kämpften von Anfang an in der ersten Hälfte der Gesamtwertung mit, pendelten zwischen den Plätzen vier und fünf von zehn gestarteten Mannschaften.

Im Endergebnis konnte sich die Damenmannschaft dann mit 17029 Punkten über den 5. Platz und die Herrenmannschaft mit 16863 über den 4. Platz und somit über den Klassenerhalt freuen.

Auch der SV Nienhagen sandte seine Damenmannschaft nach Osnabrück, wobei die Schwimmerinnen gegenüber dem Vorjahr einen Generationenwechsel zu bewältigen hatten. Nach dem Ausscheiden einer Reihe von erfahrenen Schwimmerinnen gingen dieses Jahr mit Catharina Evers, Swantje Keunecke und Charlotte Werner drei Schwimmerinnen erstmalig in der Landesliga an den Start, während Finja Eller, Merle Hinrichs und Marlene Werner, die bereits letztes Jahr in der Landesliga debütierten, dieses Jahr neben den langjähigen Routiniers wie Benita Grohmann, Carina-Joelle Rumpel und Judith Fobbe zur Stütze der Mannschaft wuchsen.

Für Trainer Ole Bedey bestand die Herausforderung dieses Wettkampfes darin, mit der besten Aufstellung eine größtmögliche Punkteausbeute im Sinne der Gesamtwertung zu realisieren. Im Ergebnis konnten nicht alle Athletinnen über ihre bevorzugten Hauptstrecken starten. Ziel war es schließlich, den Abstieg aus der Landesliga gegen die Konkurrenz aus den großen Leistungszentren Niedersachsens zu verhindern.

Fleißigste Punktesammlerin für den SV Nienhagen war Benita Grohmann, die bei fünf Starts insgesamt die meisten Punkte für den SVN erschwamm und über 400m Lagen in 5:11,20 ihre beste Einzelleistung erreichte. Finja Eller erschwamm bei ebenfalls fünf Starts über 400m Freistil in 4:40,37 die punktbeste Einzelleistung des SVN. Marlene Werner startete fünfmal über die Freistilstrecken, am erfolgreichsten über die 200m Freistil (2:14,59). Carina-Joelle Rumpel trug bei ebenfalls fünf Starts insbesondere über ihre Hauptlage 200m Brust (2:46,06) zum Erfolg bei, ebenso wie Merle Hinrichs, die bei fünf Starts über die 50m Freistil in 0:27,75 die drittbeste Einzelpunktzahl für Nienhagen einschwamm. Charlotte Werner starte bei ihrem Landesliga-Debüt gleich viermal und konnte über ihre Hauptlage 100m Brust in 1:17,81 die meisten Punkte beisteuern, während Catharina Evers bei drei Starts u.a. ihre Vielseitigkeit über die 200m Lagen in 2:44,29 beweisen konnte. Weitere wichtige Punkte zum Teamerfolg trugen Swantje Keunecke über 50m Rücken und Judith Fobbe über die lange 1.500m-Freistildistanz bei. 

Am Ende reichten die erzielten Punkte für den siebten Platz und damit deutlich für den Klassenerhalt. Zusätzlich konnte sich das Trainerteam und alle Athletinnen darüber freuen, dass als Lohn für den jüngsten Trainingseinsatz auch – trotz der engen Wettkampffolge –  eine ganze Reihe neuer Bestzeiten erschwommen wurde.