CELLE. Trostlose Parkhauseinfahrten, verriegelte Tore, schrilles Neonlicht. Unter dem Titel „Cumae. Wege in die Unterwelt“ führt Bernd Rauschenbach in der kommenden Fotoausstellung im Kanzleicafé vorbei an ungemütlichen, aber wirkungsvollen Orten. Rauschenbach, 1952 geboren in Berlin und als Maler und Fotograf Autodidakt, hat die besondere Ästhetik dieser urbanen Unorte während zahlreicher Reisen mit seinem Smartphone eingefangen. Der Titel seiner erstmals gezeigten Serie findet bereits in der „Aeneis“ von Vergil Erwähnung und spielt auf die italienische Stadt Cuma an, wo sich noch heute der Tunnel in die Orakelhöhle der Cumäischen Sybille befindet.

Zur Vernissage von „Cumae. Wege in die Unterwelt“ am Sonntag, dem 25. März, um 17 Uhr lädt das Kanzleicafé herzlich ein. Bernd Rauschenbach wird anwesend sein und ein paar einleitende Worte sprechen. Die Ausstellung läuft bis zum 28. Juni und ist während der Öffnungszeiten des Cafés anzuschauen: Di-So von 9 bis 18 Uhr.

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