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Gute Zusammenarbeit mit Anwohnern

Dachstuhlbrand in Wietze

10.07.2017 - 06:37 Uhr     CelleHEUTE    0

WIETZE. Sonntag gegen 20:25 Uhr wurden die Feuerwehren Wieckenberg und Wietze in den Kothenweg nach Wieckenberg zu einem Feuer alarmiert. Aus einem Einfamilienhaus drang starker Qualm auf dem Dachstuhl, die Bewohner konnten sich glücklicherweise selbst in Sicherheit bringen.Wir berichteten in unserer Facebook-Ausgabe.

Sofort wurde ein Vollalarm für die Gemeindefeuerwehr Wietze gegeben, zusätzlich wurde eine Drehleiter aus Celle und der Einsatzleitwagen aus Winsen (Aller) hinzu gerufen. Auf der linken und rechten Seite war jeweils ein Anbau im hinteren Teil des Grundstückes vorhanden, wobei der rechte Bereich des Flachbaus ebenfalls durch das Feuer betroffen war. Da an diesem Gebäudeteil ein weiteres Wohnhaus angrenzte und das Feuer auf dieses überzugreifen drohte, wurden die ersten Löschmaßnahmen zur Sicherung der Grenzbebauung und des Anbaues eingeleitet. Ein Carport und eine Garage auf der rechten Gebäudeseite wurden ebenfalls durch das Feuer erfasst.

Das Feuer konnte, bis auf den Bereich des Carports, im Dachbereich gehalten werden. Es hat sich durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren nicht bis in das Erdgeschoss ausbreiten könnten, wurde jedoch durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.

Während der Löscharbeiten stand der Dachstuhl des Wohnhauses in Vollbrand, sodass dieses nur unter Einsatz von mehreren Strahlrohren und aus dem Korb der Drehleiter gelöscht werden konnte. Die Zwischendecke des Flachbaus an der rechten Gebäudeseite zündete ebenfalls durch und konnte durch weitere Strahlrohre unter Kontrolle gebracht werden.

Die nachalarmierten Feuerwehren aus Jeversen und Hornbostel unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und mit Atemschutzgeräteträgern. Insgesamt wurden zehn Trupps unter Atemschutz und zeitweise sechs C-Strahlrohre sowie das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt.

Die Feuerwehr lobt die sehr gute Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren sowie die „hervorragende Unterstützung der Anwohner, die sich sofort um die vom Brand betroffene Familie sowie um die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken gekümmert haben“, so Pressesprecher Torsten Beyersdorff.

Die Maßnahmen an der Einsatzstelle haben sich bis Mitternacht hingezogen, die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zog sich jedoch noch einige Zeit in die Nacht hin. Im Einsatz waren 14 Feuerwehrfahrzeuge aus sechs Ortsfeuerwehren mit insgesamt 77 Einsatzkräften, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Infos: Torsten Beyersdorff
Fotos: Heiko Thies, Mike Welker, Joshua Kluin

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